Beiträge von RA Fries

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    Original geschrieben von wacer
    Kann man eigentlich während den 24-Monate Laufzeit in den einzelnen Tarifen M, L, XL beliebig wechseln ?


    Habe hierzu leider keine Info's gefunden.


    Derartige Infos wurden bislang auch noch nicht veröffentlicht.


    Man kann aber wohl davon ausgehen, daß hier die reguläre Praxis zur Anwendung kommt: ein Wechsel in einen höheren Tarif wird kostenlos möglich sein, ein Wechsel in einen niedrigeren gegen Gebühr und nur stufenweise (erst in L, dann weiter in M). Freilich ist das Spekulation, aber wie ich meine recht wahrscheinlich.

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    Original geschrieben von unze
    O2 nutzt definitiv bei Überlast HR. Bei Bedarf kann ich gern den Screenshot vom Netmon hier einstellen, falls es Zweifel daran gibt.


    Das kann sein. Auf jeden Fall vielen Dank!


    AMR-Wideband ist bei T-Mobile derzeit im Test und kann an bestimmten Orten bereits erlebt werden. Flächendeckend ist es natürlich nocht nicht verfügbar.


    Vodafone verwendet aber kein AMR, da bin ich mir fast sicher. E-Plus mag sein, aber nicht Vodafone.

    HR wird heute in der Regel nicht mehr eingesetzt, da die Sprachqualität dann wirklich extrem miserabel ist. Implementiert ist es meines Wissens nur noch bei Vodafone, wird aber auch dort allenfalls bei extremer Netzüberlastung in großen Ballungsräumen (Großveranstaltungen, Messen etc.) eingesetzt.


    EFR ist heute eigentlich der Standard-Codec im GSM-Netz und wird von allen Anbietern regulär verwendet. Pionier bei der Einführung war seinerzeit E-Plus, weswegen sich bis heute der Ruf hält, daß dort die Sprachqualität am besten sei (was damals, als die D-Netze noch standardmäßig FR einsetzten, tatsächlich zutraf, heute aber überholt ist).


    Mittlerweile gibt es mit AMR (Adaptive Multirate) einen noch fortschrittlicheren Standard, den momentan T-Mobile exklusiv verwendet. Insbesondere in der Version AMR-Wideband wird nahezu CD-Qualität erreicht. Zu beobachten ist dies bereits im UMTS-Netz von T-Mobile.

    Also noch einmal:
    Die genannten Fristen sind verbindlich, was danach passiert, ist Sache des jeweiligen Anbieters (in der Regel werden später eingehende Aufträge aber natürlich gnadenlos abgelehnt).


    Die rechtliche Durchsetzbarkeit stellt indes ohnehin ein Problem dar. Eine Klage auf Durchführung der Portierung wird regelmäßig keinen Erfolg haben bzw. wäre ein entsprechender Titel nutzlos, da der Anbieter bis zu diesem Zeitpunkt die Rufnummer neu vergeben o.ä. haben und sich auf Unmöglichkeit berufen wird.


    In Betracht kommen dann allenfalls noch Schadensersatzansprüche für die entstandenen Folgekosten. Diese müßten freilich hinreichend substantiiert vorgetragen und im Streitfalle auch bewiesen werden - was zumeist lediglich bei Geschäftskunden möglich sein wird, die durch die Änderung ihrer Rufnummer erhebliche Mitteilungskosten, evtl. sogar entgangene Aufträge etc., hinnehmen mußten.


    Im Ergebnis ist das sicherlich unbefriedigend. Ich weise aber nochmals darauf hin, daß mir bislang eigentlich - selbst bei "problematischen" Anbietern wie den Service-Providern - keine Fälle bekannt sind, wo berechtigte Portierungsaufträge böswillig abgelehnt wurden. Auch der Fall des Threaderstellers wird sich vermutlich noch aufklären.

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    Original geschrieben von capek
    Moin ,
    wie läuft eine Rufnummerübernahme bei debitel callya karten ab ?
    Meine Karte ist zudem derzeit noch gesperrt (von mir selber veranlasst) ?
    Geht das zu E-Plus ? oder auch zu T-Mobile ?


    Zu E-Plus nur, wenn Du dort einen Laufzeitvertrag abschließen würdest. Zu T-Mobile in jedem Falle, also auch auf eine Xtra-Karte.


    Wenn ich Dich richtig verstehe ist lediglich die SIM-Karte gesperrt. Das wäre kein Problem. Sollte die Karte allerdings wegen Ablauf der Gültigkeit deaktiviert worden und die nachträgliche Portierungsfrist von 30 Tagen bereits abgelaufen sein, ist die Rufnummer für immer verloren.


    Der Ablauf ist wie üblich: Verzichtserklärung bei Debitel abgeben, dann beim neuen Anbieter die Portierung anstoßen. Zuvor muß u.U. die fällige Portierungsgebühr auf das Callya-Konto aufgeladen werden - bitte bei Debitel nachfragen.

    Re: Re: Re: Sind die Portierungsfristen vorgeschrieben oder freiwillig ?


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    Original geschrieben von FraDi
    (zumal der Übergang eh fließend sein sollte, die Nummer wird täglich gebraucht). Das Talkline einfach abschaltet ohne Hinweis war ja nicht vorauszusehen... :rolleyes: die Nummer ist jetzt seit 6 Tagen vom Netz.


    Habe jetzt mal das verlinkte Posting gelesen. Es geht also um Prepaid.


    Dabei ist ein fließender Übergang oft sehr schwierig, weil man eben nie genau weiß, wann genau die Karte deaktiviert wird und wie lange dann die Portierung dauert - in den E-Netzen kann das immer mal drei oder vier Tage Verzögerung bedeuten. In den D-Netzen ist es einfacher, weil hier der neue Vertrag ohnehin immer erst mit der erfolgten Portierung aktiviert wird. Das klappt in der Regel nahtlos.


    Wenn Deine Talkline-Karte aber erst seit sechs Tagen deaktiviert ist, sollte es eigentlich überhaupt keine Probleme geben, sofern Du die Portierung morgen früh sofort (!) bei O2 anstößt.

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    Original geschrieben von senseo24
    der apn spielt angeblich nur eine rolle beim pack L bzgl der maximalen geschwindigkeit. so soll "surfo2" schneller sein als "internet".


    Nicht angeblich, sondern tatsächlich. Nur in zwei Fällen ist die Verwendung des APN "surfo2" für eine korrekte Abrechnung erforderlich:


    - bei allen zeitbasierten Datenoptionen (da nur dieser APN zeitbasiert abrechnen kann)


    - bei Datenoptionen, die nur in der Homezone gelten (da nur dieser APN erkennen kann, ob man drin ist oder nicht)


    In allen anderen Fällen ist der APN egal, wobei "internet" auf 128 kb/s gedrosselt ist.

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    Original geschrieben von Bnet
    Was benötigt o2 von mir damit sie mich meine Rufnummer portieren lassen?


    Die fristgemäße Kündigung Deines Mobilfunkvertrages. Mehr nicht. Alles weitere regelt dann Congstar.