> Antennengott
Zuviel der Ehre.
> "höhere Strahlung durch unfachgerechte Eigenbauantennen im Gerät?"
Hmm.
Die Antworten sind, wie meistens, vielfältig
.
Also erstmal grundsätzlich: mit rumbasteln an der Antenne verliert das Telefon seine 'type approval', ist also, technisch gesehen, eine nicht zugelassene Funksendeanlage. Wobei das, so lange das nicht wirklich krasse Störungen verursacht, kein Schwein interessiert. Ein Kollege hat mir vor kurzem ganz stolz sein 'getunetes' S25 gezeigt: eine Antenne aus klarem Plexi, mit vergoldeter Wendel drin, ausserdem eine Laserdiode, die bei aktivem Gespräch ein Herzchen an die Decke lasert. Und SOWAS erzeugt Störungen.
Auf der anderen Seite ist ein Stück Draht in der richtigen Länge eine ziemlich gute Antenne, ganz im Gegensatz zu dem, was manche Hersteller da so an ihren Telefonen anbringen. Und ein Draht hat iA ein 'schöneres' Abstrahldiagramm als irgendsoein verwickeltes Ding oder seltsame, metallbedampfte Flächen, d.h. die Belastung des Kopfes durch absorbierte Strahlung würde möglicherweise sogar sinken.
Die optimale Länge für den Draht wäre für GSM900 32,57cm, für GSM1800 16,69cm, bzw. jeweils die Hälfte oder ein Viertel davon.
Bei einem Dualbandtelefon würde ich vermutlich bei 16,49cm oder 8,24cm enden. Etwas mehr dranlöten und dann auf die richtige Länge kürzen.
N.