Das extreme Pushen von Deals, insbesondere unter Ausnutzung verschiedener Aktionen oder Kombination von diversenen Gutscheinen kann IMHO auch eigentlich kein Händler gutheißen. Und wenn dann im Nachhinein mal Bestellungen seitens des Händlers storniert werden, hagelt es direkt böses Feedback.
Daraus würde ich als Händler zwei Erkenntnisse ziehen und als Spielregeln aufstellen:
Zusammenarbeit mit Dealseiten nur,
1. wenn sichergestellt ist, dass ein Angebot wasserdicht sowie profitabel (entweder direkt monetär oder als gut geplante Werbeaktion) ist und nicht mit anderen Promotions zum Händlernachteil kombiniert werden kann.
2. wenn Webserver und Shopsystem passend skalierbar sind und dadurch der normale Traffic nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Andererseits, wenn ich mir ansehe, was einige Shops über Affilinet, Shoop, Zanox und Co für Provisionen raushauen, dann kann das Problem eigentlich nicht so dramatisch sein...
Auch im Hinblick auf amazon: die haben letzte Woche Gutscheine für "Pantry" rausgehauen. 30€ Gutschein für 20€. Den Gutschein (eine Plastikkarte) haben sie in einem großen Karton mit DHL Express verschickt. Die Pantry Bestellung liefern sie ab 30 Euro portofrei. Einige der Pantry-Angebote sind mindestens auf gutem Supermarkt oder gar Discounterniveau. DAMIT verballern die sicherlich mehr Kohle als durch Zahlung einer prozentuallen Provision an Blogbetreiber.