Beiträge von 1160

    Zitat

    Original geschrieben von phoenixtr
    Korrekterweise erlaubt mir der Prof den gesamten Anhang auf CD mitzugeben. Das nimmt sehr viele Seiten weg.


    Haha, mit der CD und dem entsprechenden Programm machen sie eine astreine Plagiatrecherche. Damit sparen sie sich irgendwelche Word>Google Kopier-und-Such-Aktionen.
    War jedenfalls bei uns so :top:

    Das wird eher nicht das Hauptproblem sein. Eher die Logistik. Wieviele Pakete kann man annehmen (wie oft kommt der Postbote) und lagern (wann schickt man es weiter)? Der UPS typ wird nicht warten, bis man mit dem dt. Postmann fertig ist.
    Wieviele Pakete kann man max. lagern? Dazu alle möglichen Haftungsfragen inkl. Versicherung.
    Bei welchen Produktgruppen lohnt sich das wegen der Versandkosten für die Käufer überhaupt? Wieviele dieser potentiellen Käufer wohnen überhaupt in der Schweiz...

    Mal eine andere Herangehensweise.
    Wieviel will man verdienen? Nehmen wir mal pauschal 3000/Monat an. Also 36.000 im Jahr
    In BaWü gibt es 2010 303 Werktage. Davon ziehen wir 10 Tage ab wegen Krankheit usw. Urlaub fällt sowieso erstmal aus.


    Aus 3000 Gewinn im Monat werden 36.000€ im Jahr.
    Bei effektiv also 293 Verkaufstagen müssen im Durchschnitt jeden Tag 36.000€ Jahresgewinn/ 293 Werktage gleich 123€ am Tag verdient werden. Bei einer Handelsspanne von 10% bedeutet das, dass man jeden Tag Umsätze in Höhe von 1230€ tätigen muss, nur damit man sein Gehalt bekommt. Selbst bei 50% Handelsspanne sind das noch runde 250€ Umsatzerlöse am Tag.
    Kostet das Baguette zB 2,50€, sind das 100 solcher Teile am Tag. Bei 10.000 potentiellen Kunden müßte jeder 100. kaufen. Analog kann man das auch mit Currywurst durchrechnen. Das mal nur als Hinweis auf die zu erwartenden Dimensionen. Und hierbei ist noch nichtmal berücksichtigt, dass man noch Betriebskosten hat und nicht verkauftes Essen wegwirft.

    Vielleicht kann man eine Art Warteraum mit Imbiss für Mitfahrzentralen usw. etablieren. Pendler treffen sich da und fahren dann gemeinsam oder sowas in der Art.


    Ansonsten limitiert sich das schon durch die one-man-Show. Du kannst kein beratungsintensives Geschäft aufmachen, wenn die Leute keine Termine bekommen können und deshalb ewig warten müssen.
    Grundsätzlich ist der Einzelhandel aber toter als tot, ich würde mir das sehr gründlich überlegen.


    Hallo,


    Du testet nur, ob es einen Zusammenhang gibt. Das Ergebnis ist dann die Stärke des Zusammenhangs, nicht die Richtung. (Fund hängt von Gruppe ab). Mehr kommt so nicht raus.


    Außerdem testest Du immer auf Unabhängigkeit (Nullhypothese). Du verwirfst dann die Hypothese und hast erst dann die Abhängigkeit. Testest Du gleich auf Abhängigkeit, ist die Berechnung formal falsch. Also einmal rückwärts denken.

    Zitat

    Original geschrieben von Superlug
    Und er und sein Team haben ja fast nur Stammkunden. Darum denke ich, dass eine einmalige Anpassung sinnvoller wäre. Kann man ja auch erklären, dass es die letzten 10 Jahre keine Preiserhöhung gab, obwohl es betriebswirtschaftlich schon lange nötig gewesen wäre. Die Frage ist dann aber, ob man das öffentlich macht (Infoschild im Laden.) Oder nur auf Nachfrage erklärt. Nach der ersten "Unruhe" wäre dann zumindest wieder Ruhe. Bei einer Erhöhung in mehreren Schritten, würde dann immer wieder eine Diskussion beginnen. Sehe ich das falsch?


    Vermutlich siehst Du das richtig.
    Dass es teurer wird müssen die Leute schon wissen, gerade bei Terminen. Hier kann man aber den Leuten nicht am Tel sagen: bring mal 10€ mehr mit. Das kannst Du vergessen.


    Wie sehen denn die Rechnungen aus? Gibt es einen Preis und fertig oder wird aufgesplittet? Kann man einzelne Positionen irgendwie plausibel "aufblasen"?


    Hat er viele Schwellenpreise? 9€, 19€ 25€ ? Diese zu erhöhen ist immer komplizierter als einer Oma 2 € fürs Föhnen zu berechnen, jetzt mal übertrieben gesagt.