Beiträge von MarkusMeissner

    Die Frage wäre aber trotzdem, warum man nicht andere Bänder mit aktiviert, also auch bei LTE. Die Antennen können es ja in der Regel. Was wäre also der Grund nur Low-Band zu aktivieren? In der Nähe des Senders könnte man ja trotzdem B3 oder B1 (n1) nutzen.

    Das hängt ganz einfach mit den Kosten zusammen, die die Technik für einen Sendestandort mit sich bringt. Die Antennen, die neu verbaut werden, können im Standard sowieso 6 oder auch 7 Bänder (je nach Hersteller). Dahinter musst du aber die Radio Remote Units schalten. Die gibt es, je nach Hersteller, in unterschiedlichen Frequenzkombinationen. Renovierte Low Band Standorte bei der Telekom haben üblicherweise 3RRUS (je 1 pro Sektor), die 700/800/900 MHZ managen. Willst du nun zusätzlich b3 und n1/b1 nutzen, brauchst du zusätzlich 3 RRUs (je 1 pro Sektor), die 1500/1800/2100 MHZ managen --> doppelte Kosten, die bei einem wenig frequentierten/ausgelasteten Standort in der Pampa keinen Sinn machen ...

    Bei mir ist es o2 für die fehlende Indoor Versorgung wenn Telekom mal ausnahmsweise aussetzt. Outdoor hat meine o2 Karte wenig zu tun… ebenso Rhein-Main wie senderlisteffm ;-)

    Bei mir ist es auch o2, habe mir eine Loop Prepaidkarte geholt, auf die ich nur dann eine monatlich kündbare Datenoption buche, wenn ich längere Zeit bei einem Kunden bin, wo indoor keine oder keine vernünftige Versorgung durch Tk gegeben ist. Kommt tatsächlich ab und zu vor, das letzte Mal im Nordosten HH (Stadtgebiet Poppenbüttel/Hummelsbüttel), VF und o2 hatten einen Sendestandort direkt nebenan, bei TK fehlte einfach ein Standort an der besagten Stelle, was man auch schön auf Cellmapper sehen konnte. Anonsten lasse ich mein DualSIM aber deaktiviert.

    B1 LTE wird in diesen Fällen nur aktiviert, wenn Last drauf ist, ebenso wie der zweite B3-Träger und B7.


    Kann man sehr gut sehen, wenn man einen Speedtest startet. Dann sind die Zellen plötzlich für ein paar Sekunden aktiv und man kann sie mittels Bandlock auch loggen.

    Ah, prima, Danke für die Info. Hilft also, den Energieverbrauch zu reduzieren und hat soweit keine Nachteile für den Nutzer ...

    TK modernisiert ja fleissig ihr Netz, so dass neue und modernisierte Standorte, sofern sie nicht völlig in der Pampa liegen, im Standard b1,3,8,20 oder, wenn ordentlich Last anliegt, auch b1,3,7,8,20 bekommen (n28 ist in beiden Fällen auch noch mit drauf, b32 oft auch, beides taucht aber in Cellmapper nicht auf). Nun habe ich in Cellmapper festgestellt, das bei einem Teil der neu gebauten oder auch modernisierten Standorte nur b3,8,20 geloggt wird. Nach meinem Verständnis müsste bei allen neu gebauten und renovierten Standorten sowieso b1 gleich mit aktiv sein, da das sowieso über die standardmäßig gebauten Antennen und die 2 RRUs pro Sektor 700/800 und 900 MHZ, sowie 1500/1800 und 2100MHZ gemanaged wird.

    Liegt der Effekt eventuell daran, dass TK b1 teilweise lediglich als Supportband bei CA konfiguriert und daher von CM nicht gemappt wird?

    cybertorte

    Danke für die Unterstützung. Den Neubaustandort gibt es tatsächlich, STOB der Bundesnetzagentur vom 19.04.23 führt die Antennen der Tk neu auf, vorher waren nur VF und O2 auf dem Mast. Installiert wurden die Antennen dann 09/23, seitdem leider keine Aktivierung. Ich tippe mal auf Verzögerungen mit der GF Anbindung, da 2023 ursprünglich GF durch Tk in dem Ort gebaut werden sollte, jetzt soll der Ausbau bis Ende des Jahres 2025 erfolgen, die ersten Bauarbeiten laufen schon.