Wo fängt für Sie Demokratie an, Herr Dr. Markus Jodl von der Telekom AG ?

  • [h=1]200-Einwohner-Ortsteil gibt Telekom keinen LTE-Standort[/h] https://www.golem.de/news/funk…standort-1906-142035.html


    Die Telekom denke jetzt über einen 40-Meter-Mast auf dem Grundstück der eigenen Vermittlungsstelle nach, die aber leider etwas außerhalb liege. "Der ist natürlich viel teurer als der Dachstandort in der Ortsmitte. Geld, das an anderer Stelle fehlt, um eine Lücke zu schließen", erklärte Jodl.


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    https://www.golem.de/news/saec…-zweimal-1912-145566.html


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    https://www.golem.de/news/nems…-bleiben-2006-148987.html



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    Ich finde es sollte eine grundelegende Diskussion darüber geben, wo allgemeine Daseinsvorsorge aufhört und Demokratie anfängt.


    Wenn diese Fronten geklärt sind wird dort ausgebaut wo auch ein Wille der jeweiligen Bevölkerung erkennbar ist. Was nicht geht ist von der Politik in Berlin Ausbauziele so vorzuschreiben, dass
    die Netzbetreiber auf Biegen und Brechen jeden Winkel meinen "geglücken" zu müssen. Das Beispiel Nemsdorf ist in diesem Zusammenhang wegen der "Bewerbung" für die Aktion der Telekom leider etwas unglücklich, weil sie einen Rückzieher gemacht haben.


    Es gilt für mich aber schon mal zu klären, inwieweit nicht allein ein Mehrheitsbeschluss der ortsansässigen Bevölkerung (hier Gemeinderat) genügt, eine solche Installation zu untersagen.


    Die Telekom will einfach nur mit möglichst geringem Aufwand Versorgung erreichen. Ob so ein Mast jetzt Ästhetisch ist oder nicht - ist denen egal. Die haben mit so einer Antennenanlage ja nicht zu leben. Dann muss eben so ein Mast auch ausserhalb des Ortes gebaut werden, wenn ihn im Ort keiner will. Genausowenig wie es allgemein akzeptierte Studien zur Gefährlichkeit von Mobilunkanlagen gibt gibt es allgemein anerkannte Studien zur Ungefährlichkeit von solchen Anlagen.


    Solange man keine Hinweise auf die Asbestgefahr hatte hat man das auch unbedenklich verbaut. Insofern ist das kein Argument sich auf die gesetzlichen "Grenzwerte" berufen zu können.


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    Ich finde die allgemein Daseinsvorsorge hat dem individuellen Recht auf körperliche Unversehrtheit zurückzustehen. Wer sich als gewerbetreibender über schlechten Mobilfunkempfang beschwert sollte seine Energie in die Verbesserung des kabelgebundenen Netzes investieren. So jedenfalls meine Meinung.

  • Beleidigungen perlen an mir ab.


    Aber man merkt - Du verstehst den tieferen Sinn nicht, Dir fällt nur pauschale Diffamierung ein. Solltest beim Presseteam von Dr. Jodl anfangen.


    Es geht hier darum, was Demokratie ist. Hat das ein Zentralkomitee in Berlin zu bestimmen oder wird das auf "vor Ort" runtergebrochen ?

  • Jeder möchte gern ein vernünftiges Netz haben, dazu muss die Sendeleistung nicht so hoch geschraubt werden, wenn man den Sender Mitten im Ort stehen hat. ;)
    Ein Sender am Randgebiet muss eben viel stärker senden, die Mobilen Endgeräte ebenso, das frisst den Akku schneller leer und die Strahlenbelastung steigt. :flop:
    Außerdem kann man einen Sender auch schön z.B. im Kirchturm, oder einem Schornstein verstecken. Das macht bei einem Sender am Randgebiet aber auch keinen Sinn mehr.
    Meiner Meinung nach ein unding, das sich viele erfolgreich gegen eine Versorgung im Ort wehren. Nachteilig für alle, völlig sinnlos.

    MagentaMobil L

  • Zentralkomitee in Berlin


    Ein Zentralkomitee gibt es in Berlin seit 30 Jahren nicht mehr :confused::D

    Geräte: Google Pixel 3 + Google Nexus 5
    SIM-Karten: o2 Free M Plus 2017 u. Vodafone Callya
    Cellmapper

  • [h=1]200-Einwohner-Ortsteil gibt Telekom keinen LTE-Standort[/h] https://www.golem.de/news/funk…standort-1906-142035.html
    Genausowenig wie es allgemein akzeptierte Studien zur Gefährlichkeit von Mobilunkanlagen gibt gibt es allgemein anerkannte Studien zur Ungefährlichkeit von solchen Anlagen.


    Einen Beweis für die Ungefährlichkeit wird es auch nie geben.


    Bestenfalls kann man zur einer Sache sagen, dass man im Rahmen der Statistik und der untersuchten Effekte keine statistische relevanten Auswirkungen beobachten konnte. Das beweist aber niemals, dass bei höher Statistik (z.B. mehr Probanden, längere Zeiträume) nicht vielleicht doch etwas zu beobachten wäre. Oder dass es andere Effekte gibt, an die man nicht gedacht hat.


    Das gilt übrigens ganz grundsätzlich, nicht nur für Mobilfunk. Alles was Du im Leben machst, ißt und nutzt ist bestenfalls ungefährlich bis zum Beweis des Gegenteils (der natürlich veiielicht nie kommt).

  • 200-Einwohner-Ortsteil gibt Telekom keinen LTE-Standort


    https://www.golem.de/news/funkloeche...06-142035.html
    Es gilt für mich aber schon mal zu klären, inwieweit nicht allein ein Mehrheitsbeschluss der ortsansässigen Bevölkerung (hier Gemeinderat) genügt, eine solche Installation zu untersagen.


    Für mich wäre es nur Demokratie, wenn es eine Volksbefragung der dortigen Bewohner gegeben hätte. So ist es nur ein Gemeinderatsbeschluss von schwachen Politikern, die sich von kleinen, krakeelenden Minderheiten vor sich her treiben lassen ... Geht mittlerweile bei fast allen Themen so, wie Flughafenausbau etc. Die Schweiz ist da mit ihrer direkten Demokratie viel weiter als wir.

  • Für mich wäre es nur Demokratie, wenn es eine Volksbefragung der dortigen Bewohner gegeben hätte. So ist es nur ein Gemeinderatsbeschluss von schwachen Politikern, die sich von kleinen, krakeelenden Minderheiten vor sich her treiben lassen ... Geht mittlerweile bei fast allen Themen so, wie Flughafenausbau etc. Die Schweiz ist da mit ihrer direkten Demokratie viel weiter als wir.


    Wenn man es so sieht, gäbe es überhaupt keinen Fortschritt mehr. Dann müsste man für jedes noch so kleine Bauvorhaben und alles andere eine Befragung starten, da der Mensch aber ein Gewohnheitstier ist, würde vermutlich jedes mal alles abgelehnt werden. Ich bin froh, das es anders läuft. Auch, wenn nicht jede Veränderung immer gut ist, halte ich Fortschritt für richtig und wichtig.
    Direktere Demokratie, wie im Beispiel Schweiz ist gut, aber sicher hätten sie auch kein gutes Netz, wenn für jeden Sender jeder einzeln befragt würde?! Das wird da auch nicht passieren, denke ich.

    MagentaMobil L

  • Den Vorgang habe ich auch mitbekommen, der Gewerbetreibende, der auftritt, zeigt ganz klar ein typisches Problem der Kommunalpolitik - wer nicht aktiv in Gemeinderäten sitzt, wird oft übergangen. Der Mann hat vielleicht garkeine Zeit an solchen Sitzungen teilzunehmen - ist offenbar im irrigen Glauben, die Ortspolitik weiss um seine Existenz und beachtet seine Interessen. Leider sind falsche Entscheidungen der Politik oft folgenlos, meist ist dann das Geschrei groß, wenn ein Gewerbetreibender die Konsequenzen zieht und oft nach Jahrzehnten des angestammten Firmensitzes aufgibt oder umzieht.


    Ich benötige keine neuen Studien zur Un- oder Bedenklichkeit von Funkanwendungen - die latente Gefahr sowohl künstlicher wie auch natürlicher elektromagnetischer Strahlung ist seit Jahrzehnten bekannt - bis auf wenige Ausnahmen im Umkreis lang- und mittelwelliger Großsender ist nicht mal ein statistischer Anstieg von Erkrankungen (Tumore, Nervensystem etc.) verursacht durch einen künstlichen Strahler bekannt. Durch die Präsenz von Mobilfunk und damit verbundene annähernd flächendeckende Möglichkeit der schnellen Alarmierung und Koordination von Hilfskräften und der Gefahrenabwehr sind sicher schon mehr Leute nachweisbar einer Schädigung entgangen als Personen durch den Mobilfunk eventuell zu Schaden kommen. Ich erwarte mir eigentlich ein Klagerecht wenn jemand durch die Nichtpräsenz des Mobilfunks zu Schaden gekommen ist - allen vorran gegen Verbände die Mobilfunk blockieren, dann hätte sich das Thema schnell erledigt und vorallem wäre die Waage wieder im Gleichgewicht - wie oben geschrieben: Taten hätten endlich Folgen.


    Menschheitsgeschichtlich gesehen richten den größten Schaden irgendwelche Scharlatane an, die mit dem Unwissen und daraus resultierender Angst der Menschen ihren Profit machen (Kirche, Parteien, Verbände, Konzerne). Also Lartax - warum du hier einen solchen Thread aufmachst weiss ich nicht, Herr Dr. Jodl hat eine ladungsfähige Adresse und ist per E-Mail erreichbar. Der Mann hat (ich hab das gerade mal ergoogelt) einen Dr. in Kommunikationswissenschaften - der redet dich wahrscheinlich erst mal in Grund und Boden, allerdings denke ich anhand der bisher gemachten Videos nicht nur rhetorisch sondern auch argumentativ.

    Immer unterwegs auf Straße und Schienen mit:
    Samsung Galaxy A54 - Physische SIM: Vodafone + 3AT // eSIM: o2 + Telekom + 1&1. Neu: [Meshtastic]

    Daheim o2 VDSL mit AVM FritzBox 7590 AX /// Viele viele Test-SIM und ein im Aufbau befindliches Gerätemuseum.

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