Immobilie zur Altersvorsorge?

  • Man kann schneller negativ bei der Schufa auffallen als einem lieb ist. Ist man deswegen ein schlechter Mieter? Ich denke nicht.


    das sehe ich zwar auch so .. ist den Vermietern in bestimmten Regionen aber egal ...
    Entweder du gibst Vollauskunft und hast ne postive Schufa ... oder der Vermieter nimmt den Nächsten der in der lange Reihe der Interessenten dran ist ...


    Da Ganze ist einfach so extreeeem abhängig von welcher Region wir sprechen ... München oder brandenburgische Pampa ... und und und ...


    Deshalb ist das Thema "Immobilie als Altersvorsorge" so kompliziert ...


    In Boomregionen ist das Thema einfach viel schwieriger umzusetzen, wenn man nah dran wohnen (Vermietung) oder selbst drin wohnen möchte.


    In meiner Heimat baut mein Bruder gerade für ca. 250-280k€ ein schönes EFH auf nem schön gelegenem großen Grundstück ...
    Wo ich gerade wohne, müsste ich da locker über eine Million ausgeben ... geschweige denn man findet überhaupt so ein Grundstück ... oder einen Handwerker der Zeit hat und was kann ...


    Von daher ... sehr komplexes Thema ...

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  • Von welcher Gegend redest Du denn, Spacko007?


    Vom Großraum Hannover. Wir haben hier auf dem Land sehr günstig unser Heim gekauft und werden noch eine weitere Immobilie kaufen. Haben uns schon zwei angesehen.

  • In der Gegend kenne ich mich nicht aus, aber wenn ich im Internet so suche, ist es da schon schwieirg intressante Immobilien zu finden.


    Viele Wohnungen dort sind leider sehr teuer. Es gibt zwar auch etliche guenstige Wohnungen, aber die sind entweder "Westplatte" oder arg abgelegen.


    Sowas in folgende Richtung finde ich intressant: https://www.immobilienscout24.de/expose/103507653 - aber das Bad ist arg klein und der der Energiebedarf arg hoch (wird aber teilweise auch an der Raumhoehe liegen).

  • Wie gesagt, wir haben drei in der engeren Auswahl. Hier bekommt man echt noch viel Haus fürs Geld.

  • Danke für Deine Antwort, Spacko. Ist ja gar nicht so weit weg von hier, allerdings ist Hannover selbst auch sehr teuer, eine Freundin von mir hat sich vor 2 Jahren mit ihrem Mann in Langenhagen ein bescheidenes Reihenmittelhaus für ca. 350 TSD gekauft und sie haben sich dafür bis kurz vor der Rente verschuldet (was für mich nicht in Frage kommt). Darf ich fragen wo genau ihr sucht? *keine Sorge, ich will euch nichts wegschnappen* Wie Du vielleicht bemerkt hast, habe ich diesen thread vor einer ganzen Weile eröffnet und ich habe immer noch kein Wohneigentum, bin zwar immer noch dran aber ohne Eile und bin erst letztes Jahr vom Hamburger Speckgürtel direkt nach Hamburg gezogen, wo ich Glück hatte mit der Miete und weniger zahle als vorher :-)


    Grundsätzlich zieht es mich aber eher weiter nach Norden und nicht nach Süden, suche daher nur in Schleswig-Holstein...

  • bin erst letztes Jahr vom Hamburger Speckgürtel direkt nach Hamburg gezogen, wo ich Glück hatte mit der Miete und weniger zahle als vorher :-)


    Habe ich eigentlich schon das Thema Opportunitätskosten erwähnt ;)?


    Unter dem Gesichtspunkt war Dein Umzug super, wenn Du durch den Umzug einen kürzeren/billigeren Weg zur Arbeit hast.


    Das etwas billigere Haus im Speckgürtel macht oft keinen Sinn, weil jeder aus der Familie ein Auto benötigt, und wenn lange Arbeitswege anfallen.


    Es ist deshalb am Ende oft billiger, in München 1800€ Miete zu zahlen, als im Umland 1000€. Richtig billig wird die teure Wohnung in München, wenn beide Erwachsene ihre Blechkiste nicht mehr benötigen.

  • Darf ich fragen wo genau ihr sucht? *keine Sorge, ich will euch nichts wegschnappen*


    :D Klar, ist kein Geheimnis. Möglichst nahe Burgwedel/Großburgwedel, Lehrte oder Garbsen/Seelze die Ecke.


    Zitat

    Grundsätzlich zieht es mich aber eher weiter nach Norden und nicht nach Süden, suche daher nur in Schleswig-Holstein...


    Würde ich heute auch machen. SH ist auch sehr teuer. Mich ärgert heute noch, dass wir nach der Wende nichts an der Ostsee gekauft haben.


  • Das mag grundsätzlich so sein, bei mir war der Umzug aber durch eine Änderung in meinem Privatleben bedingt. Natürlich freue ich mich, dass ich seitdem etwas weniger Miete zahle, an meinem Arbeitsweg und den Fahrtkosten ändert sich aber nichts (nur die Strecke, nicht die Entfernung). Vorher hatte ich 2 km bis zur Stadtgrenze, Hamburg ist ja irgendwie auch ein Dorf und man ist nicht überall sehr zentral auch wenn man in der Stadt wohnt. Nach wie vor nutze ich das gleiche Jobticket und auf das Auto konnte ich auch vorher schon verzichten. Seit ich in Hamburg arbeite lerne ich übrigens immer mehr Leute kenne, die ebenfalls kein Auto haben, was mir bisher neu war. Woanders ist man da schon ein Exot, hier werden es immer mehr die keine Lust haben sich täglich durch den Stadtverkehr zu quälen.

  • :D Klar, ist kein Geheimnis. Möglichst nahe Burgwedel/Großburgwedel, Lehrte oder Garbsen/Seelze die Ecke.


    Würde ich heute auch machen. SH ist auch sehr teuer. Mich ärgert heute noch, dass wir nach der Wende nichts an der Ostsee gekauft haben.


    Wir verstehen uns :-) Ja, da hättest Du mal zuschlagen sollen, das würde mir auch gefallen. Damals war bei mir aber an einen Immobilienkauf überhaupt nicht zu denken, daher brauche ich mich auch nicht über verpasste Chancen zu ärgern. Ich versuche es ja immer positiv zu sehen. Jetzt habe ich die Möglichkeit und vielleicht wird es noch was, vielleicht nicht. Ich mache mir da keinen Druck, da ich was für langfristig suche und nicht um es wieder zu verkaufen. Viele Makler nutzen natürlich die angespannte Marktlage und machen extremen Zeitdruck beim Kauf, da bin ich dann schnell raus weil es ja was anderes ist als Brötchen kaufen.


    Teuer ist immer relativ. Wenn ich es mit meiner Heimat BW vergleiche ist SH sehr günstig, und es gibt hier in SH durchaus auch noch günstige Gegenden (vermutlich sind die Durchschnittpreise vor allem durch Sylt usw. so hoch, woanders geht es noch)...


    Edit: Konkret meine ich z.B. Lübeck - eine wunderschöne Stadt und alles andere als Provinz. Oder auch weiter in Richtung Fehmarn, wobei man natürlich die Pläne zur Fehmarnsundquerung nicht vergessen sollte


  • Natürlich freue ich mich, dass ich seitdem etwas weniger Miete zahle, an meinem Arbeitsweg und den Fahrtkosten ändert sich aber nichts (nur die Strecke, nicht die Entfernung). Vorher hatte ich 2 km bis zur Stadtgrenze, Hamburg ist ja irgendwie auch ein Dorf und man ist nicht überall sehr zentral auch wenn man in der Stadt wohnt. Nach wie vor nutze ich das gleiche Jobticket und auf das Auto konnte ich auch vorher schon verzichten. Seit ich in Hamburg arbeite lerne ich übrigens immer mehr Leute kenne, die ebenfalls kein Auto haben, was mir bisher neu war. Woanders ist man da schon ein Exot, hier werden es immer mehr die keine Lust haben sich täglich durch den Stadtverkehr zu quälen.

    Dann scheint es aber vorher auch schon eine S-Bahn Stadt/Gemeinde mit guter Infrastruktur gewesen zu sein, sonst wäre dort das Leben ohne Auto kaum möglich gewesen..


    Und so finde ich muss man eben nicht nur den Weg zur Arbeit berücksichtigen, sondern auch für Privatbesorgungen und Freizeit. Deshalb ist von Stadt A in Stadt B pendeln immer noch günstiger als in einem kleinen Dorf zu wohnen, wo auch privat nichts ohne Auto geht.

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