Erhöhung des Solis zugunsten der Flutopfer?

  • Mahlzeit.
    Erst mal vorweg die ganzen Menschen die von der Flutwelle betroffen sind können nichts dafür, das sie jetzt so in Sch...e sitzen und denen muss auch geholfen werden.
    Aber warum muss der Steuerzahler wieder mal stellvetretend für die Verursacher dieser Katastrophe gerade stehen?
    Wieso werden nicht die zur Verantwortung gezogen die alles zubetoniert haben bzw. den Flüssen ihre natürlichen Auslaufmöglichkeiten genommen haben!
    Warum müssen nicht die ganzen Spekulanten und Investoren dafür aufkommen, die wahnsinnige Profite durch den Verkauf dieser Flutgefährdeten Flächen generiert haben?
    Will jetzt noch nicht mal auf den Klimawandel eingehen.


    Auf Deutsch lass den Steuerzahler wieder mal bluten, für die Profite bestimmter Assgeier?
    Die werden nach solch einer Aktion den Teufel tun und ihre Praktiken bezüglich der Baulandbeschaffung in Flutgebieten entsprechend einstellen!
    Wozu auch ist doch ne Profitgarantie, geht etwas schief zahlt halt der Steuerzahler!


    Den Menschen muss geholfen, keine Frage!
    Aber wieso werden die wahren Verursacher immer außen vor gelassen?
    Die haben ihre Profite auf die hohe Kante gebracht und wittern schon das nächste Steuerfinanzierte Geschäft!


    Anders ausgedrückt, es wird weiterhin "flutgefährdetes bauland "für teueres Geld verkauft, kommt es zu Überflutungen, haben Banken bezüglich Zahlungsausfällen etc. nix zu befürchten.
    Der Steuerzahler springt wieder mal ein :mad:
    Es gibt Menschen die sprechen von Positiven Impulsen für die Wirtschaft ;)
    Weil wo viel kaputt, muss vie repariert und erneuert werden!
    Nur das man das vorher hätte verhindern können, interessiert irgendwie keine Sau!

  • Die Hausbesitzer können mal wieder "nichts dafür", und der Staat soll Ihnen helfen.
    Von Regierung & Verwaltung ist keine Rede.
    Aber "die Spekulanten und Investoren" sind mal wieder die Profiteure und Bösen.


    Die gedanklichen Fronten sind mal wieder klar verteilt... :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Die Hausbesitzer können mal wieder "nichts dafür", und der Staat soll Ihnen helfen.
    Von Regierung & Verwaltung ist keine Rede.
    Aber "die Spekulanten und Investoren" sind mal wieder die Profiteure und Bösen.


    Die gedanklichen Fronten sind mal wieder klar verteilt... :rolleyes:


    Nicht nur die gedanklichen, sondern auch die realen Fronten!

  • Zitat

    Original geschrieben von Tiziano
    Nicht nur die gedanklichen, sondern auch die realen Fronten!


    Wer Bauland/Grundstücke/Häuser in flutgefährdeten Gebieten kauft/baut/mietet ist zu einem großen Teil selbst nicht ganz unschuldig daran, dass man nun ein überflutetes Haus hat.

  • Du machst es dir viel zu einfach.


    Für die Raumplanung ist in Deutschland vor allem einmal der Staat (mit seiner Verwaltung) zuständig, z.B. bei der Ausweisung von Zonen und Baugeieten. Bei vielen der überschwemmungsgefährdeten Flächen war es primär der Staat, der diese Flächen bzw. neuralgische Stellen erst geschaffen hat (zum Beispiel durch Flussbegradigung).


    Und was die Privaten angeht: wer am Wasser baut, der muss nun einmal auch mit (zuviel) Wasser rechnen. Mal abgesehen davon, wer es letztendlich zahlt: warum soll es überhaupt jemand anderes zahlen? Warum soll jemand anderes die Träume vom hübschen Leben am Wasser anderer Häuslebauer subventionieren (reparieren)? Egal, ob das jetzt der Steuerzahler, irgendwelchen Investoren oder sonstwer ist.



    Nebenbei: Ich weiss nicht,wie es euch geht, aber: viele, wohl die meisten der überschwemmten Häuser, die ich auf den einschlägigen Bildern in den Nachrichten sehe, sind eben keine grossen Mehrfamilienhäuser in Metropolen! Sondern eben kleine Einfamilienhäuser - die überwiegend in Privatbesitz sein dürfen, ganz ohne dass da der "grosse, böse und anonyme Investor" dahinterstecken dürfte.

  • ist es denn wirklich unmöglich sich gegen elementarschäden in diesen gebieten zu versichern? dass es je nach lage etwas teurer wird, war mir klar, aber dass es generell nicht möglich ist, war mir neu. das wurde kürzlich in den medien behauptet.


    generell muss man aber bei den häuslebauern auch unterscheiden. denen, die sich ausdrücklich gegen den bau von wasserschutzmaßnahmen wehren um einen unverbauten blick auf den fluss zu haben, wünsche ich, dass der staat nicht einspringt und sie die kosten alle 10 jahre selbst tragen müssen.

  • Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Wer Bauland/Grundstücke/Häuser in flutgefährdeten Gebieten kauft/baut/mietet ist zu einem großen Teil selbst nicht ganz unschuldig daran, dass man nun ein überflutetes Haus hat.


    Behaupten wir mal es gäbe so etwas wie eine Lobby?
    Ob das jetzt Regierung gekoppelt mit den großen Immofinanzierern ist oder andere Lobbys die zt. auch durch desinformation ihre Verkäufe vorantreiben.
    Fakt ist doch jeder Investor etc. läßt Gutachten über Lage etc. erstellen, bevor er Land kauft und es mit Beton etc. zupflastert.
    Der normale Mensch kann es nur schwer erkennen, jetzt mal abgesehen von den Fällen, wo der Fluss 50 Meter neben dem Haus fließt, in was für einem Gebiet er da baut!
    Ein paar nette verweise aus die "absolut" sicheren Deiche etc. im Hinterland und schon ist die Unterschrift da. mal etwas übertrieben formuliert.

    Die Grundfrage an sich ist, wer soll dafür aufkommen und wieso gerade der Steuerzahler?
    Normal reicht es doch aus bei einem Neuakauf oder Neubau, bei den Versicherungen anzufragen ob Sie Elementar anbieten würden oder nicht?

  • Re: Erhöhung des Solis zugunsten der Flutopfer?


    Zitat

    Original geschrieben von Tiziano
    Erst mal vorweg die ganzen Menschen die von der Flutwelle betroffen sind können nichts dafür, das sie jetzt so in Sch...e sitzen und denen muss auch geholfen werden.


    Ich sagte ja schon: ich sehe da viele Einfamilienhäuser, die in Privatbesitz sein dürften.


    Und jetzt mal etwas ketzerisch:


    Deren Häuser sind vielleicht viel mehr Wert (gewesen), als mein gesamtes Vermögen, dass ich als "kleiner" Mieter im Mehrfamilienhaus jemals besessen habe. Geschweige denn vom hübschen Flussblick, den ich mir nie leisten konnte.


    Sind das alles naive kleine Häuslebauer, denen ahnungslos von bösen Investoren ein Haus mit Flussblick aufgedrängt wurde?
    Und die jetzt selbstverständlich hilfsbedürftig sind, da sie ja "für nichts können"?

  • Hallo,


    ich habe schon mit meiner Frau zusammen was gespendet.
    Wenn der Statt da jetzt eingreifen sollte, werde ich mir ein zukünftige Spende gut überlegen.


    Warum sollte ich dann noch etwas freiwillig machen?


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    Xiomi Redmi Note 9 pro

  • Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    ist es denn wirklich unmöglich sich gegen elementarschäden in diesen gebieten zu versichern? dass es je nach lage etwas teurer wird, war mir klar, aber dass es generell nicht möglich ist, war mir neu. das wurde kürzlich in den medien behauptet.


    generell muss man aber bei den häuslebauern auch unterscheiden. denen, die sich ausdrücklich gegen den bau von wasserschutzmaßnahmen wehren um einen unverbauten blick auf den fluss zu haben, wünsche ich, dass der staat nicht einspringt und sie die kosten alle 10 jahre selbst tragen müssen.


    Die jungs haben so etwas wie Risokoeinstufungen, bist Du in dem betreffenden Gebiet no way.
    Komischerweise haben die Versicherungen Gutachten über Flutgefahren bei Neu erschlossenen Baugebieten sofort zur Hand und können sagen ob Elementar geht oder nicht!
    Unser Haus steht auf einem "Berg" und ich könnte jederzeit eine Elementar abschließen, einfach weil die wahrscheinlichkeit so gering ist, da müsste schon eine 500 Meter hohe Flutwelle kommen.

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