Vodafone Femto Cell?

  • Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal
    Den Vorteil kann ich nicht nachvollziehen, was da anders besser sein als bei normaler Nutzung der Femto Zelle. :confused:


    Der Vorteil ist keine Berechnung vom Inklusivvolumen. Also wenn ich zum Beispiel einen 500 MB Tarif habe kann ich über meine eigene Zellen auch 10 GB laden und habe immer noch volle Geschwindigkeit. Außerdem könnte man die Zelle so programmieren das man mit allen Netzbetreiberkarten, also D1 O2 usw. über die Zelle surfen kann.


    Frank aus wedau
    Welche unangenehmen Folgen soll das denn haben? Wenn der Nachbar ein Netz "mein Netz" sieht, wundert er sich vielleicht aber mehr passiert auch nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von Bass 305
    Der Vorteil ist keine Berechnung vom Inklusivvolumen. Also wenn ich zum Beispiel einen 500 MB Tarif habe kann ich über meine eigene Zellen auch 10 GB laden und habe immer noch volle Geschwindigkeit. Außerdem könnte man die Zelle so programmieren das man mit allen Netzbetreiberkarten, also D1 O2 usw. über die Zelle surfen kann.

    Da wirst Du denke ich ganz schnell in Deine Schranken verwiesen, da es nicht im Sinn von Vodafone ist. Zumindest letzteres. Bei ersterem hat man ja dann auch WLAN also brauchts das dann eh nicht.


    Und anstelle es positiv zu sehen, dass ein Netzbetreiber eine solche Lösung anbieten wird, gibt's wieder typisch deutsch nur etwas zu mosern... :flop:

    [Small]Apple iPhone 5 @ Telekom Complete Mobil L mit Handy DTAG | Music Streaming | Speed Option LTE
    Apple iPad mini/ Nokia Lumia 820 @ Telekom MultiSIM
    Speedport LTE @ Telekom MultiSIM
    Samsung Galaxy Note II LTE @ Telekom BFMIC
    Speedport W723V @ Call & Surf Basic IP 5.1
    [/small]

  • Was will mit Vodafone großartig sagen, wenn ich das Gerät gekauft habe? Außerdem kriegen die das ja gar nicht mit. Das ist ja Sinn und Zweck der Aktion.

  • Technisch koennen die Geraete sicher ein eigenes Netz aussenden. Musst das Gereat ja dann nichtmal ueber Vodafone kaufen, sondern direkt bei Huawei.


    Allerdings reicht dir dann nicht eine Funkzellen, sondern du braeuchtest dann auch einen APN, und wen man in deinem Netz auch telefonieren und sms senden koennen soll das ganze GAN.


    Roaming wuerde aber schwierig werden weil:


    - dein Netz Zugriff auf die CSDB / HLRs von Vodafone haben muesste, und das bekommst du ohne Roamingabkommen nicht. Ausser du verwendest eigene SIM Karten. Aber dann muesstest du immer die SIM wechseln.


    - Paketdaten werden dann wohl trotzdem berechnet, evtl sogar teurer Auslandspreis, weil Paketdaten auch im Roaming normalerweise über den APN des Heimatnetzes laufen. Ausser du stellst jedesmal extra den APN um.

  • Also der CCC (Chaos Computer Club) hatte schon eigene Mobilfunkzellen experimentell bzw auf Treffen betrieben.
    Die hatten afaik sogar eine "Versuchsfunk" Genehmigung der Behörde.


    Da konnte man sich mit allen SIM Karten einloggen. Die haben scheinbar die komplette Mobilfunk Infrastruktur in Software nachgebildet.Verwendet wurde offenbar Siemens Hardware.


    http://de.wikipedia.org/wiki/OpenBSC

  • Mittlerweile scheint es wohl so zu sein, dass die Femtozellen auch für alle Vodafone Kunden nutzbar gemacht werden können. http://www.heise.de/netze/meld…-fuer-Firmen-1669598.html


    Statt dass Vodafone etwas an den Aufsteller zahlt, weil er ja für Vodafone das Netz verbessert, muss man auch noch fast 50 € im Monat an Vodafone zahlen. Das ist einfach nur absurd. Hinzu kommt die geringe Reichweite von 70 Metern, die sich mit Sicherheit auf die Reichweite im Freien und nicht im Gebäude bezieht.


    Zitat

    Deutlich mehr Teilnehmer kann das Huawei ePico 3802V versorgen: Das Gerät stellt 28 Telefonate und Datenverbindungen parallel durch und erlaubt UMTS-Geschwindigkeiten von bis 21,6 MBit/s in Empfangsrichtung (1,4 MBit/s in Senderichtung). Die vom Huawei ePico 3802V aufgebaute Mobilfunkzelle hat zudem einen Radius von bis zu 70 Meter; die Handover-Funktion reicht einmal aufgebaute Gespräche und Verbindungen auch an andere Huawei-ePico-3802V-Femtozellen weiter. Allerdings kostet dieses Gerät einmalig 285,48 Euro, für den Betrieb fallen monatlich 47,48 Euro an.

  • Das steht schon seit 2 Wochen im andere Thread. Bei Business People kann man wohl hinlagen und die zahlen den Preis. :top:

    [Small]Apple iPhone 5 @ Telekom Complete Mobil L mit Handy DTAG | Music Streaming | Speed Option LTE
    Apple iPad mini/ Nokia Lumia 820 @ Telekom MultiSIM
    Speedport LTE @ Telekom MultiSIM
    Samsung Galaxy Note II LTE @ Telekom BFMIC
    Speedport W723V @ Call & Surf Basic IP 5.1
    [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von telcafe
    Und hier noch ein Teltarif.de-Artikel von Henning Gajek:


    http://www.teltarif.de/femtoze…re-signal/news/47516.html.


    Auf Hennings Blog (http://www.hrgajek.de) wurde heute die Thematik erneut zusammengefaßt und allgemein verständlich erklärt:


    Der Femtozellen-Unsinn?


    Gruß,
    skater

  • Ich erinnere mich dunkel - allerdings in anderem Zusammenhang - an die Idee der Schaffung von Kommunikationsnetzen, in denen die Geräte aller Endkunden zugleich der Weiterleitung fremder Teilehmersignale dienen.


    Um diese Modelle ist es still geworden ... der Grundgedanke könnte in Form von Femto-Zellen wieder aufleben. Existieren in einem Gebiet genügend private Femto-Zellen, von denen statistisch immer ein gewisser Teil betriebsbereit sein dürfte, könnte der Spareffekt des NB erheblich sein. Wenn die Teilnehmer dann auch noch selbst die Aufwendungen tragen, freut sich der Shareholder. :p


    Voraussetzung wäre allerdings die technische Umsetzbarkeit vieler Sendeeinheiten auf kleinem Raum. Wie sieht es damit aus? Schließlich ist die Zahl der Zur verfügung stehenden Frequenzen beschränkt.


    Frankie

  • Die Mobilfunknetze werden zwangsläufig kleinzelliger um der Frequenzknappheit zu begegnen. Bei WCDMA-basierten Netzen wie UMTS oder LTE verwenden auch benachbarte Zellen grundsätzlich dieselbe Frequenz, sodaß man nicht wie bei GSM den Vier-Farben-Satz beachten muß. Insofern werden die Frequenzen nicht zwangsläufig mit der Anzahl an Zellen knapper. Allerdings läßt die Performance bei allzu eng beieinander liegenden Zellen deutlich nach.
    Glücklicherweise haben die Netzbetreiber aber noch einiges an Frequenzreserven im 2,6 GHz Band, das sich auch wegen seiner frequenzbedingten kurzen Reichweite optimal für Femtos und Picos eignet. Die Sendeleistung der Femtos muß - wie heute schon bei UMTS-Femtos üblich - ggf. so reduziert werden, daß man möglichst wenig Störgeräusche im Versorungsbereich der Nachbarzelle(n) erzeugt.
    Heute war erst wieder zu leasen, daß man in den USA mit fast 22 Millionen kleinen Zellen bis 2017 rechnet: http://www.cellular-news.com/story/58822.php

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!