Wohnung erleuchten: Was macht angenehmes Licht aus?

  • Ich bleib da lieber bei den guten alten Glühbirnen. Ich habe mir da größere Mengen eingelagert und übers Internet gibt es auch gute Quellen.


    Die Energiesparlampen kosten nicht nur mehr, sind durch die aufwendige Produktion weniger Energieeffizenter als die Glühbirne und voller Quecksilber etc.


    Und Energiesparlampen in Bereichen in denen das Licht oft nur kurz an und ausgeschaltet wird gehen sehr schnell kaputt.


    Und da mein Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen kommt, verbrate ich die 95% beim Zusatzheizen der Zimmer.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Die 3 mg Quecksilber die in einer modernen Kompaktleuchstofflampe enthalten sind, machen das Kraut auch nicht fett.
    Und während du 20 Glühlampen verbraucht hast, geht erstmal meine Kompaktleuchtstofflampe kaputt. 20x Produktion, 20x Transport, 20x Kosten


    Was im Winter vielleicht eine nette Zusatzheizung ist (aus energetischen Gründen allerdings völlig schwachsinnig Strom zu produzieren und dann in Wärme zu verwandeln), verusacht dann halt im Sommer zusätzlichen Energieaufwand zum Klimatisieren. Aber jedem das seine...

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Und während du 20 Glühlampen verbraucht hast, geht erstmal meine Kompaktleuchtstofflampe kaputt. 20x Produktion, 20x Transport, 20x Kosten


    Theoretisch wenigstens.


    Praktisch zeigt jedoch der Ökotest Langzeittest derzeit, während eine ganz Reihe der Energiesparlampen schon defekt sind, brennen alle parallel laufenden Halogenlampen noch einwandfrei. Kann ich soweit auch bestätigen, weil ich seit sechs Jahren in meinem innenliegenden Bad 29 10W Halogenlampen nutze. Bis heute ist nicht eine einzige ausgefallen.


    Ich selbst nutze zur Zeit testweise ESL in Bereichen, wo die Brenndauer lang ist. Außerdem nutze ich nur Lampen, die mit 15.000 Stunden und 500.000 bis 600.000 on/off angegeben sind.


    Da kommt man auf 5000 bis 15000 Starts in der Lebensdauer. Da sagt die Wahrscheinlichkeitsrechnung, daß man so die angegebene Lebensdauer erreichen kann.


    Energie sparen tue ich mit ESL jedenfalls nicht, weil sich mein Nutzungsverhalten geändert hat. Während ich früher Räume nur beleuchtet habe, wenn ich drinnen war. Das war bei 0/100 % in wenigen Millisekunden auch kein Problem. Leuchten nun die ESL als kontinuierliche Hintergrundbeleuchtung.


    In meinem Wohnzimmer leuchtet nun eine ESL als Dauergrundbeleuchtung. Wenn ich jedoch länger im Zimmer bin, schalte ich um auf Niedervolt Halogen, weil Leuchtstofflicht einfach nur eklig ist.


    Die Zukunft dürfte vermutlich LED sein. Aber solange die Hersteller für eine gescheite LED Lampe 50 Euro und mehr sehen wollen, ist das noch eher akademisch.

  • Es gibt genügend Tests die "beweisen", dass "Energiesparlampen" nicht viel länger halten als normale Glühbirnen.
    In meiner Wohnung haben sich auch schon zwei nach relativ kurzer Nutzungszeit verabschiedet.


    Daher nutze ich wieder normale Glühlampen, das war eine Erleuchtung :)

    MagentaMobil L flex ff
    Samsung Galaxy S23U, Galaxy S9

  • Selber denke ich das eine Mischung aus Gluehlampen / Halogenlampen und LEDs am sinnvollsten waere


    Fuer Flur, Klo, Kueche wuerden LEDs reichen, fuer andere Raeume entweder Gluehlampen / Halogenlampen allen oder Gluehlampen / Halogenlampen und LEDs gemischt.


    Aber so teuer wie die LEDs jetzt noch sind lohnt sich das noch nicht wirklich.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Selber denke ich das eine Mischung aus Gluehlampen / Halogenlampen und LEDs am sinnvollsten waere


    Fuer Flur, Klo, Kueche wuerden LEDs reichen, fuer andere Raeume entweder Gluehlampen / Halogenlampen allen oder Gluehlampen / Halogenlampen und LEDs gemischt.


    So halte ich es auch. Je nach Umgebung benötigt man auch versch. Lichttöne, so daß man nach meiner Erfahrung nie sagen kann, daß man z.Bsp. alles in LED-Technik ausstatten kann/ sollte.
    In der Küche bevorzuge ich z.Bsp. ein wesentlich kühleres und helleres Licht als beispielsweise i. Wz.

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren. Zitat:Andre Kostolany

    Gruss
    beugelbuddel

  • Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    In der Küche bevorzuge ich z.Bsp. ein wesentlich kühleres und helleres Licht als beispielsweise i. Wz.


    Das Dilemma ist aber, daß die Produzenten vollkommen am Markt vorbei produzieren.


    Osram macht die sicher besten ESL. Aber irgendein Schwachmat hat entschieden, das grünstichige 825 zu vermarkten und dafür das 827 vom Markt zu nehmen.


    Megaman baut langlebige 827, die jedoch ein nicht wirklich schönes Licht machen. Außerdem sind die nur für "Dauerleuchten" zu gebrauchen, weil die durch das Amalgam total langsam starten.


    Philips baut ein schönes 827, dafür sind deren Entwicklungen aber total kurzlebig.


    Die Osram Parathom CLA sind wegweisend. Aber noch lange nicht rundumstrahlend. Und auch wenn der Preis langsam auf die 40 Euro zustrebt. Noch nicht mal was für ein technisches Spielkind - wie mich.


    Bleiben die Superbilligproduzenten, die Leuchtmittel machen à la "Geiz ist geil" die dafür sorgen, daß man nicht über die eigenen Füße stolpert.

  • Sind aber alles Altbestände und irgendwann auch weg.


    Erkennst Du daran. Deine Intelligent Longlife halten 15.000 Stunden und haben eine begrenzte Schaltzahl (müßte nachschauen wie viel). Die neuen halten 20.000 Stunden und haben eine unbegrenzte Schaltanzahl. Die neuen gibt es auch nur noch in 825 und 840.

  • Die 15000 h Version hieß "Dulux EL Longlife", die jetzige Generation heißt erst "Dulux Intelligent Longlife" und hält 20.000 h. Beiden gemeinsam ist eine Schaltfestigkeit von 500.000 Schaltvorgängen.


    Unbegrenzt schaltbar ist nur die Dulux Intelligent Facility (20.000 h) und das Vorgängermodell Dulux EL Facility (15.000 h).

    Viele Grüße
    Martin

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