Hallo allerseits,
vielen Dank für die ganzen Beiträge, die sich ernsthaft mit meiner Frage auseinander-gesetzt haben (waren ja alle
)
Ja, das ist ein echt schwieriges Thema und es wir schwieriger, je älter man wird.
Hier noch ein paar weitere Infos, zur Einschätzung meiner Situation...
Ich arbeite in einem kleinerem mittelständischem Unternehmen. Bin dort seit ca. 7 Jahren, habe einen relativ sicheren Job (soweit man das heutzutage sagen kann), und fühle mich einigermassen wohl. Suche also nicht zwanghaft nach einem neuen Job. Allerdings habe ich im Hinterkopf, in ein paar Jahren aus privaten Gründen in eine andere Region Deutschlands zu ziehen, was automatisch einen Jobwechsel mit sich bringen würde, da unser Unternehmen dort keine Niederlassung o.ä. hat.
Desweiteren wird Fortbildung seitens des Arbeitgebers nicht wirklich gefördert. Ausser etwa, der Chef hat konkret etwas mit dem jeweiligen Mitarbeiter vor. Wenn dieser aber seinen Job gut erfült, warum dann etwas daran ändern...
Persönlich fällt es mir nicht leicht, die ca. 13.000 - 15.000 Euro, die ein Dipl. (FH) oder Bachelor Sc. bei AKAD, Euro-FH, SRH, FOM... kostet, zu investieren. Daher muß das gut überlegt sein. Ich denke aber, dass diese Investition selbst ohne große Karrieresprünge sich auszahlen sollte, da das Geld bei einer mittleren Verbesserung des Gehalts, nach ein paar Jahren wieder drin ist (klar, wenn alles normal verläuft). Nicht zu vergessen, dass auch evtl. mehr Beiträge in die Rentenkasse gehen. Arbeitslos war ich bisher übrigens noch nie.
In einem Punkt bin ich langsam weitergekommen, glaube ich. Ich werde Abstand von eher idealistischen Studiengängen, wie z.B. Soziologie, nehmen. Nur WiWi an der Fernuni Hagen bleibt auch irgendwie interessant. Kürzlich hatte ich bspw. eine Stellenanzeige gelesen, in der konkret ein Praktiker mit einer solchen Fortbildung gesucht worden ist, von einer IHK als Referatsleiter.
Vielleicht sollte ich mir einfach mehr zutrauen, und mich ggf. auch auf "Neuland" einlassen. Der Arbeitsmarkt ändert sich möglicherweise auch, wenn in einigen Jahren aufgrund der demographischen Entwicklung tendenziell wieder eher Arbeitskräfte fehlen sollten.
Edit: ich hatte nach der Schule ursprünglich begonnen, Politologie, Soziologie und Philosophie auf Magister zu studieren. Dieses Studium habe ich damals zu leichtfertig aus finanziellen Gründen abgebrochen. Daher wurmt mich das bis heute.