Stolze Europäer...?

  • Wenn ich mal die USA und Deutschland in Sachen Technische Entwicklung und Soziales Sicherungsystem vergleiche, merke ich wer hier alt ist.... :)


    Und die Kriegsgeilheit kotzt mich ehrlich gesagt an!


    Ich glaube den USA würde mal ein Krieg im eigenen Land gut tun, den sie verlieren...die sollen auch mal bei 0 anfangen....dann kommen sie mal von ihrer Kreigsgeilheit runter! :o


    USA hat nun mal den geographischen Vorteil, nicht so gut angegriffen zu werden...außer durch Terroristen!!!

  • Altes Europa?
    Vielleicht ist Europa nicht "cool", exportiert nicht permanent seine "Lebenseinstellung" in die gesamte Welt usw.
    Aber was wir hier in Europa haben und was uns von den Amerikanern abhebt, ja, zum Vorbild erhebt, ist die Europäische Einheit!
    Viele sehr unterschiedliche Länder (die sich vor 50 Jahren noch gehasst haben wie sonst was....) stellen ihre persönlichen Interessen in den Hintergrund und bilden eine Einheit, ja sogar eine gemeinsame Währung haben wir! Freies Reisen zwischen den Ländern, vereinfachte Aufenthaltsrechte, verbesserte Wirtschaftsbedingungen....usw.:top:


    Vielleicht sind wir in Europa in vielen Dingen alt, aber das was wir haben ist einmalig!
    Das sollte man exportieren in die gesamte Welt!
    Europäer, seid stolz auf das was ihr habt! Ihr habt Grund dazu!



    Grüße, realemu

  • Zitat

    Original geschrieben von SL45Freak
    [...]Ich glaube den USA würde mal ein Krieg im eigenen Land gut tun, den sie verlieren...die sollen auch mal bei 0 anfangen....dann kommen sie mal von ihrer Kreigsgeilheit runter! :o
    [...]



    So weit muss man gar nicht gehen. Eine Art "zweites Vietnam" könnten die USA in dieser Beziehung auch wieder in die Realität zurück bringen...


    Schlimm sind nur die Opfer, die dafür gebracht werden müssten, damit einige der Steinzeit-Cowboys endlich wach werden :(


    m.

  • Ich kann nur soviel sagen: in Europa hätte ein Verteidigungsminister zurücktreten müssen, wenn er eine solche Äußerung wie Rumpsfeld gebracht hätte. Aber die USA dürfen sich alles leisten.


    Ich kann nicht ssagen, daß ich stolz bin, Europäer zu sein. Ich bin als Europäer geboren. Das ist keine besondere Leistung! ;)
    Aber ich finde, wir Europäer können stolz drauf sein, was wir nach dem 2.WK alles auf die Beine gestellt haben. Vor 60 Jahren sah Europa noch ganz anders aus.


    Trotz allem glaube ich aber nicht, daß wir Europäer wirklich geeint sind. Uns verbindet viel, erst recht, wenn man uns mit anderen Kontinenten vergleicht. Aber eine großartige Verbundenheit zwischen Deutschen und Portugiesen oder Franzosen und Schweden kann ich jetzt nicht erkennen. Ich beziehe das jetzt auf die Bevölkerung. Selbst die viel gelobte deutsch- französische Freundschaft ist doch für die Bevölkerung direkt fast gar nicht von Alltag geprägt. Während vielleicht im Saarland und in grenznahen Teilens BaWüs Frankreich ganz nahe ist- in vielerlei Hinsicht - ist das in Rostock oder in Hamburg und Dresden doch völlig anders. Gut, in Frankfurt/ Oder gibt es eben den Kontakt nach Polen und bei uns wiederum nicht. Oder in Bayern Kontakt zu Österreich oder Tschechien. Aber auch das zeigt, daß die Kontakte keineswegs einheitlich stark sind.


    Politisch gesehen finde ich es gut, daß Europa beginnt, ein ausgleichendes Gewicht zu schaffen. In dieser eigentlich monopolaren Machstruktur ist das dringend nötig. Sie ist nicht wirklich monopolar, denn China und Russland sowie die Atomstreitmächte bilden nochmal einen eigenen, mehr oder minder großen Pol. Aber einigen Atomstreitmächte gehören zu Europa.
    Ich bin der Ansicht, daß Europa was Verteidigung und gemeinsame Außenpolitik angeht genau auf dem richtigen Weg ist. Die USA müssen merken, daß wir nicht ihre Marionette und Befehlsbefolger sind, bei aller Freundschaft und Partnerschaft. Wie zwischen zwei Menschen besteht Partnerschaft nicht aus unterwürfiger Ergebenheit, sondern aus gegenseitigem Respekt und Toleranz der Meinung und der Persönlichkeit dem anderen gegenüber. Die USA verhalten sich so gesehen wie ein Macho. Und ich würde eher das als altmodisch bezeichen! ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von mancusian
    So weit muss man gar nicht gehen. Eine Art "zweites Vietnam" könnten die USA in dieser Beziehung auch wieder in die Realität zurück bringen...


    Schlimm sind nur die Opfer, die dafür gebracht werden müssten, damit einige der Steinzeit-Cowboys endlich wach werden :(


    m.


    Das kann sein, aber ein Krieg im eigenen Land trifft die Amis noch heftiger denke ich....Wenn man nur mal überlegt, was das "zerstören" von 2 Großen Gebäude ausgemacht hat....Wobei das wiederum die Kriegslust nur gesteigert hat, denk ich

  • Zitat

    Original geschrieben von SL45Freak


    Das kann sein, aber ein Krieg im eigenen Land trifft die Amis noch heftiger denke ich....Wenn man nur mal überlegt, was das "zerstören" von 2 Großen Gebäude ausgemacht hat....Wobei das wiederum die Kriegslust nur gesteigert hat, denk ich


    ..und genau das ist das Problem, das hier anscheinend kaum einer versteht?!
    Du bist gegen einen Krieg im Irak, aber wuenscht einen Krieg gegen die USA? Was fuer eine Heuchelei! Amis sehen den Angriff auf das WTC, Pentagon als Krieg! Ich moechte Dich gerne sehen, wenn Du in Deiner Stadt miterleben musst, wie Gebauede weggebombt werden, Deine Angehoerigen sterben und Du als Praesident mitansehen musst, wie irgendwelche Flugzeuge vom Himmel fallen?! Aber dann setzt Du Dich bestimmt auch erstmal hin und ueberlegst "okay, wer koennte das gewesen sein, vielleicht sollten wir mit ihm reden!?"


    Ich befuerworte auf keinen Fall, was Rumsfeld gesagt hat, ich habe schon einmal gesagt, dass Rumsfeld wesentlich schlimmer ist als Bush.
    Dennoch wird hier immer von Toleranz etc. gesprochen, der Anti-Amerikanismus der hier teilweise in diesem Forum besteht, ist ebenso intolerant wie die Sprueche eines Rumsfeld etc...


    BTT: Ich zitiere mal wieder Fischer: Cool down!


    greetz,
    autares

  • Die Stolz-Debatte, die hier ansatzweise durchklingt, bestätigt, was mir neulich eine Schweizerin über Deutsche gesagt hat.


    "Ihnen fehlt die eigene Identität", und das trifft es ziemlich genau. Man kann auf alles stolz sein, ob man es nun geleistet hat oder nicht. Solz ist ein inneres Gefühl, wie Trauer, Freude, Schmerz und Co. Es ist ein Zugehörigkeitsgefühl, dass für eine Gemeinschaft wichtig ist. In einer katholischen oder evangelischen Gemeinschaft kann man teilhaben, sich wohlfühlen und stolz darauf sein, dazu zu gehören. Hat man hier was geleistet? Nein, denn darum geht es auch gar nicht, in keinem der Punkte geht um rationales Verhalten.


    Hier wurde angedeutet "Stolz" mit "Freude" zu verwechseln. Vielleicht verwechselt der ein oder andere Deutsche "Stolz" mit "Nationalismus"... ;)


    Aber ist schon so: hier in D. darf man keine Emotionen hochkommen lassen. Am besten geduckt durch die Welt laufen. Frag einen Deutschen wie es ihm geht: "Na ja, eigentlich nicht so gut, weil hier ein Zipperlein und dort" und im Schnitt 110.000 EUR Sparvermögen. In Amerika ist das genau das Gegenteil: gehts einem gut, darf man es dort auch zeigen.


    Es stimmt, man kann wohl auf beiden Seiten des Atlantiks gut leben; hier im Moment aber etwas besser. Mit dem Homeland Secutity Act haben die Amis nämlich entgültig ihren Überwacherstaat. Ich hoffe, dass einer meiner Vorredner Recht behält mit seiner Aussage, dass Bush und seine Oilfellows (netter Bericht vorgestern auf ZDF darüber) "nur" eine Amtsperiode die USA vertreten.

  • Ich würde es nicht wirklich als fundierten politischen Antiamerikanismus bezeichnen!
    Die Menschheit wehrt sich einfach aus verständlichen Gründen dagegen, daß die USA mit den Muskeln spielen und anderen ihre Meinung aufdrängen wollen. Wenn sie anderer Meinung sind, sind sie dann ein "Problem".
    Das stößt allen übel auf! Das würde Dir auch im Privatleben aufstoßen, wenn jemand so mit Dir umgehen würde.
    Jeder - oder fast jeder- war solidarisch mit den USA, am 11.9.. Die Antiterror Allianz beweist das.
    Die USA haben aber bisher nicht handfest beweisen können, daß der Irak im Terrornetzwerk mit drin hängt und Massenvernichtungswaffen besitzt und damit eine Bedrohung für die Welt darstellt.
    Da jeder weiß, daß die Familie Bush ein Problem mit Saddam hat, erscheint es als persönlicher Rachefeldzug.
    Keiner hier oder sonstwo verharmlost Hussein. Zumindest niemand, der Augen im Kopf hat.
    Aber die USA können nicht einfach ohne Beweise ein Land angreifen wollen und einen Machthaber absetzen. Wenn sie das könnten, säße in jedem Land der Welt ein Günstling der USA an der Macht. Versteh mich nicht falsch, aber genau das scheint es doch zu sein, was die USA wollen. Sie versuchen, überall ihre Verbündeten zu schaffen, und es sei, indem sie ihnen Geld zu stecken oder sonstige Privilegien sichern. Damit kann die USA als Wirtschafts- und Militärmacht spielerisch umgehen.


    Das ist aber alles kein Antiamerikanismus! Das ist eine kritische und hinterfragende Haltung!
    Der Vorwurf des Antiamerikanismus wird von den USA nur gerne benutzt, um die Verbündeten auf das Motto "Entweder Ihr seid für uns oder gegen uns!" einzuschwören. Das funzt aber nicht!

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    ..und genau das ist das Problem, das hier anscheinend kaum einer versteht?!
    Du bist gegen einen Krieg im Irak, aber wuenscht einen Krieg gegen die USA? Was fuer eine Heuchelei!


    dito: Cool down! Und genau lesen....


    Ich wünsche keinen Krieg gegen die USA, ich hab nur gesagt, dass die dann mal von Ihrer Kriegsgeilheit runter kommen würden, wenn ganz große Teile von USA zerstört würden (so wie es mit Deutschland im 2. Weltkrieg war)


    Das mann Terrorismus mit Gewalt bekämpfen muss, ist klar! Reden kann man mit denen nicht.


    Aber im Fall Irak bin ich nicht der Meinung, dass man alles direkt niederbombem muss!



    Jochen piro: genauso sehe ich das auch....



    es kommt mir vor, als wenn die USA die "Weltherrschaft" an sich reißen will...! (hört sich jetzt blöd an, aber ich weiss nich wie die das anders ausdrücken soll :rolleyes: )

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Versteh mich nicht falsch, aber genau das scheint es doch zu sein, was die USA wollen. Sie versuchen, überall ihre Verbündeten zu schaffen, und es sei, indem sie ihnen Geld zu stecken oder sonstige Privilegien sichern.


    Mag sein, aber vielleicht wuerde das zu Frieden fuehren?!


    greetz,
    autares

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!