Die Bahn streikt und Deutschland steht still


  • Zum Thema Qualifikation: Es geht im Artikel um U-Bahnfahrer!!! Das ist etwas anderes als eine S-Bahn oder ein Nahverkehrszug!!! Aber es scheint ja Mode zu sein, das man keine Ahnung vom Thema hat aber trotzdem über die Lokführer lästert, armes Deutschland!!!

  • In den Link (s.o.) steht auch der exakte Verdienst drin.


    Lok fahren ist was anderes als Ubahn fahren.


    Soweit ich weiß muss man sogar für eine bestimmte Strecke ausgebildet sein. D.H. man darf jetzt nicht einfach irgendein Lokführer nehmen und den die Strecke fahren lassen. Wenn der Lokführer keine Ausbildung für diese Strecke hat darf er diese auch nicht fahren.

  • Zitat

    Original geschrieben von kues
    Lokführer verlassen sich auf die Techniker und haben keine Ahnung wie die mistige Lok/Zug funktioniert


    Du hast anscheinend keine Ahnung. Auf die S-Bahnfahrer mag das zutreffen. Die bewegen wirklich nur nen Hebel Gas geben und Bremsen.


    Bei den meisten anderen Lokrangierführern sieht das ganz anders aus.


    ChrisO2

  • Zitat

    Original geschrieben von ChrisO2
    Du hast anscheinend keine Ahnung. Auf die S-Bahnfahrer mag das zutreffen. Die bewegen wirklich nur nen Hebel Gas geben und Bremsen.


    Bei den meisten anderen Lokrangierführern sieht das ganz anders aus.


    Du hast bei mir die nicht ganz ernst gemeinten und überspitzten Elemente überlesen. ;)



    btw: Die Geschichte seit 2002 aus Sicht der GDL http://www.gdl.de/redaktionssy…ptv-fakten-broschuere.pdf


    Überraschend, daß noch 40% der Lokführer verbeamtet sein sollen. Da kann der momentane Streik ja noch gar nicht so schlimm sein...

  • Zitat

    Original geschrieben von kues
    Überraschend, daß noch 40% der Lokführer verbeamtet sein sollen. Da kann der momentane Streik ja noch gar nicht so schlimm sein...


    Die sitzen aber hauptsächlich im Westen und nicht im Osten, wo wirklich alles stillsteht. Es ist tatsächlich so, dass S-Bahn-Fahrer jede neue Strecke erst "abfahren" müssen und des öfteren Prüfungen machen müssen. Die sind auch nicht ohne. (Quelle: hatte vorletztes Jahr einen S-Bahn-Fahrer in Therapie, der mir so einiges erzählt hat) Gilt jetzt natürlich nur für Berlin...

  • Zitat

    Original geschrieben von D-Love
    ...Ein Gehalt von 2500 € netto ist meiner Ansicht nach auf jeden Fall nicht darstellbar....


    Komisch, in unseren Nachbarländern scheint es keine Probleme zu geben, den Lokführern solche Summen und teilweise sogar wesentlich mehr zu zahlen.


    Gruß


    Pitter

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Komisch, in unseren Nachbarländern scheint es keine Probleme zu geben, den Lokführern solche Summen und teilweise sogar wesentlich mehr zu zahlen.


    Gruß


    Pitter


    Da hat auch keiner Probleme mit Mindestlöhnen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Komisch, in unseren Nachbarländern scheint es keine Probleme zu geben, den Lokführern solche Summen und teilweise sogar wesentlich mehr zu zahlen.


    Aber auch nur in der Schweiz- laut GDL.


    Deren Tarifforderungen sind laut dem pdf im übrigen 2500€ brutto Einstiegsgehalt und knapp unter 3000€ brutto maximal nach 30 Jahren Berufserfahrung. Momentan sollen es von 1970€ bis 2148€ brutto sein.


    Edit: Interessant auch das Detail, daß nur das Zugpersonal eine 41 Stundenwoche haben soll, statt wie sonst im Konzern eine 40 Stundenwoche.

  • Zitat

    Original geschrieben von kues
    Aber auch nur in der Schweiz- laut GDL...


    Ich habe da aber auch schon ganz andere Zahlen aus Frankreich, Holland, Belgien und Luxemburg gelesen.


    Gruß


    Pitter

  • Immer dieses Kritisieren und nörgeln.... aber keiner kann 100% sagen was der Job, die Arbeitszeiten, Verantwortung etc... wirklich bedeuten.


    Dieses Unternehmen verlangt immer mehr.... von den Kunden Geld, von den Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität, Kraft, Verantwortung.... der grosse Boss erklärt seine Forderungen damit, das alles teurer wird - Hauptsache "ER" wird satt und kann sich seine Annehmlichkeiten gönnen !


    Jeder Streik, egal von welchen Arbeitnehmern er ausgeht ( Müllmann/Zeitungsverlag/Metaller/Ärzte etc... ) soll doch auch ein kleines Zeichen setzen - so nicht , nicht mit uns !


    Mein Chef macht meiner Kollegin die Hölle heiss wenn sie nicht pünktlich zur Arbeit erscheint.... meint es sei nicht sein Problem wenn die Bahn streikt !
    Na klar ist es nicht sein Problem... statt Verständniss zu zeigen nutzt er diese Situation noch aus und droht - zeigt seine Macht.


    Nicht weil er Herzlos ist... ganz bestimmt nicht - aber jeder Streik von den Arbeitnehmern (egal welche Brance grade Streikt) , jedes sich zur Wehr setzten lässt auch Ihm immer wieder Klar werden, das "jeder" Leben will !
    Immer wenn Arbeitnehmer erfolgreich einen Streik/Forderung durchsetzten, heisst es für die anderen Unternehmens-Bosse - der "kleine Mann" kann Kämpfen ....man muss Vorsicht walten lassen!


    PS: Wir haben übrigens auch ne Menge Geld für die Bahnkarte hingelegt und zur Zeit keinen Service.... fahr meinen Sohn um 4 Uhr früh zu seinem Ziel, wo er dann noch eine std. im kalten warten muss , weil ich wieder zurück und pünktlich auf meine Arbeitsstelle sein muss !
    Dennoch nehmen wir dies gern in kauf, weil jeder Streik, jedes sich Wehren einfach nur den OBEREN zeigt... das man mit uns nicht alles machen kann !

    Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung der Foren-Teilnehmer!

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