O2 entlässt 700 Mitarbeiter

  • Job....


    Hi,


    Zitat

    Original geschrieben von X-Blade
    Soooo Leute...hat jemand nen Job für mich??? :-D


    was hast du denn für Referenzen? Sollten diese im technischen Bereich (Richtfunk,Multiplexer usw) liegen, darfst du dich gerne melden..

  • Zitat

    Original geschrieben von iDet
    Ich guck mir das noch ein wenig an ... aber irgendwie steht die "gute" alte TELEKOM wieder in einem ganz anderen Licht !


    Ich kann Dir sagen, dass auch der „rosa Riese“ massives Outsourcing betreibt, Standorte geschlossen, verkauft oder verkleinert hat und z.B. im großen Stil Hotlines an Privatfirmen ausgelagert hat. Diese Privatfirmen machen das Ganze billiger - im Festnetzbereich gibt es sogar Hotlines, die von Privatfirmen in Standorten in Osteuropa betrieben werden.
    Allerdings hat man nun gemerkt, dass billig nicht alles ist und wenn die Qualität im Kundenservice (Erreichbarkeit und Kompetenz) nicht mehr stimmt, dann rennen Kunden weg. Deshalb geht jetzt wieder einiges in die andere Richtung – manche eigene Standorte, die im Rahmen von Outsourcing verkleinert wurden, werden wieder aufgestockt.


    Machen wir uns nichts vor: Egal, ob wir über Telekom, Vodafone, O2 oder auch über Unternehmen reden, die nicht in der Telefoniebranche, sondern in ganz anderen Branchen arbeiten: Letztendlich ist es eine nüchterne Gewinn- und Verlustrechnung – man will den Gewinn maximieren. Wenn man als Manager beim Kundenservice Geld einsparen kann, dann tut man es auch – zumindest dann, wenn die Einsparung größer ist als die Summe, welche die wegfallenden Kunden (die wegen des Kundenservices kündigen) eingebracht hätten. Und so lange in der Telefoniebranche alle Anbieter mitziehen und einen schlechten Kundenservice bieten, hat der Kunde ja keine Alternative zu Pest und Cholera – er muss sich für einen Anbieter entscheiden.


    Bezeichnend ist natürlich, wenn das „billig billig“ dazu führt, dass Mitarbeiter von Telefonanbietern selbst kein Kunde bei ihrem Arbeitgeber sind – weil die Entlohnung zu schlecht ist, können sie sich aus finanziellen Gründen keinen Vertrag leisten.

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von FraDi
    Nein. Sowohl Teile der Prepaid- als auch der Vertragshotline sitzen da. Hab's in beiden Fällen schon gehabt das eine Ansage kam das derzeit längere Wartezeiten bestehen und ob man stattdessen mit einem VF-Callcenter in Kairo verbunden werden möchte. Durch Tastendruck geschieht das dann... die würden's ja nicht ansagen wenn's nicht so wäre.


    Das kann aber nur eine Überlauf-Callcenter sein, in D sind immer noch die Callcenter vorhanden, Ratingen, Bautzen, Hannover und die anderen Standorte weiss ich nicht mal.


    In Kairo sitzt ein teil von Vodafone-Global, aber die sitzen auch in etlichen anderen Ländern und so ist auch die Arbeit entsprechend verteilt. Du kannst aber nicht meckern, wenn du nicht weisst, was bis dahin alles abgelaufen ist.
    Vodafone Global hat sienen Hauptsitz nämlich in Düsseldorf und die haben jahrelang von allen anderen Landesgesellschaften massig Arbeit abgezogen und zentralisiert - auf Kosten von Arbeitsplätzen dort, brauchst du nur bis Holland schauen - eine Technikabteilung ist da kaum noch vorhanden.
    Die komplette VFLive-Portal Plattform steht in Deutschland und wird von hier betrieben und entwickelt, gleiches gilt für etliche andere System, MMS z.b. oder Streaming- oder Downloaddienste.
    Das jetzt einige Sachen wieder an die Landesgesellschaften abgegeben wird, ist eher normal.

  • Zitat

    Original geschrieben von Tuxracer
    Die komplette VFLive-Portal Plattform steht in Deutschland und wird von hier betrieben und entwickelt


    Wurde die Entwicklung nicht an EDS abgegeben? Nach dem, was ich so gehört hab, lässt EDS in Indien entwickeln, während in Deutschland nur noch Qualitätssicherung betrieben wird.

    Meine Beiträge können Spuren von Zynismus und Sarkasmus enthalten.

  • Zitat

    Original geschrieben von kues
    Ich würde ja sagen, das Thema hatte sich schon nach der Auslagerung des Field Service (220 Mitarbeiter an Huawei) Anfang des Jahres...


    Yep das war auch schon ein krasse Sache....aber das is denke ich mal die Denkweise der O2......alles Outsourcen, nichts selber haben......damit man schnell alles abstossen kann.


    Wollen wir nich hoffen das bald alles grossen Carrier so denken.....

    ______________________________________________


    Männer, die den Geburtstag ihrer Frau nicht beachten, wollen damit nur ausdrücken, daß sie nicht älter geworden ist.
    Willy Reichert

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von archie83
    Wurde die Entwicklung nicht an EDS abgegeben? Nach dem, was ich so gehört hab, lässt EDS in Indien entwickeln, während in Deutschland nur noch Qualitätssicherung betrieben wird.


    Nein, das war was ein anderes System, das wo die Abrechnungen mit gemacht werden, die machen aber nur den Betrieb, die Entwicklung sitzt beim Hersteller in Israel.

  • Zitat

    Original geschrieben von X-Blade
    Wollen wir nich hoffen das bald alles grossen Carrier so denken.....


    Tun sie schon längst. E+ hat schon alles ausgelagert, was man auslagern kann. Die machen nichtmals die Betreuung der Kunden selbst, sondern lassen das von einer Tochter machen - in Eigenverantwortung. E-Plus selbst ist nahezu nicht mehr existent sondern nur noch eine Konzernzentrale, wo strategische Wünsche geäussert werden, wo KPN dann noch nen wörtchen mitzureden hat. Der rest ist eine Zusammensetzung als Töchern, Lizenzverwertungsgesellschaften und externen Dienstleistern, die mehr oder weniger Weisungen aus Düsseldorf und Den Haag empfangen. Der Netzbetrieb und Service sind auch ausgelagert. Selbst das Kundenwachstum schein zum größten Teil bei den Töchtern (Simyo, Blau etc.) zu liegen.


    Vodafone macht genau das gerade auch - in den Niederlanden gibt's die z.B. noch weniger als E+ hier. Hier in D geht z.B. der FieldService an Ericsson... IT geht teilweise in's Ausland, ... im Kundenservice ist man ggf. noch halbwegs (wie auch bei O2) mit internen Mitarbeitern unterwegs.


    Der einzige, die mit Ausnahme von kleineren Aufträgen bei Endkunden und warscheinlich auch Netzaufbau etc. oder hier und da nen Überlauf-Callcenter nix ausgelagert hat, ist die Telekom.

  • Zitat

    Original geschrieben von Tuxracer
    Hallo,



    Nein, das war was ein anderes System, das wo die Abrechnungen mit gemacht werden, die machen aber nur den Betrieb, die Entwicklung sitzt beim Hersteller in Israel.


    250/550 Mitarbeiter für den Betrieb der Abrechnungsplattform?
    http://www.computerwoche.de/nachrichtenarchiv/583835/


    Zitat

    Original geschrieben von Rudi78
    Tun sie schon längst. E+ hat schon alles ausgelagert, was man auslagern kann. Die machen nichtmals die Betreuung der Kunden selbst, sondern lassen das von einer Tochter machen - in Eigenverantwortung.


    Spielst du auf die Trennung von E-Plus in Düsseldorf und E-Plus Service in Potsdam an? Die gab es doch von Anfang an.


    Zitat

    Original geschrieben von Rudi78
    Der einzige, die mit Ausnahme von kleineren Aufträgen bei Endkunden und warscheinlich auch Netzaufbau etc. oder hier und da nen Überlauf-Callcenter nix ausgelagert hat, ist die Telekom.


    Die Deutsche Telekom AG mit René Obermann an der Spitze macht doch auch nix in Sachen Mobilfunk. Das überlässt sie ihrer Tochter "Telekom Deutschland GmbH". ;)
    Und auch dort gibt es noch weitere Auslagerungen wie congstar, wenn man schon bei E-Plus so kleinlich ist.

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