Nur hast "du" (oder die anderen) damals die Zinsen auf dein Sparguthaben mit höheren Zinsen bei (Bau-)Krediten bezahlt.
Es gibt keine Einbahnstraße.
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Nur hast "du" (oder die anderen) damals die Zinsen auf dein Sparguthaben mit höheren Zinsen bei (Bau-)Krediten bezahlt.
Es gibt keine Einbahnstraße.
Das ist zwar prinzipell richtig, aber das ganze muß halt in einem vernünftigen Verhältniss stehen. Dies ist zur Zeit nicht der Fall. Einlage-Zinsen müssen doch mindestens so hoch sein, daß zumindest die Inflations-Rate ausgeglichen wird und kein Vermögensverlust eintritt. Das die Kreditzinsen dann nicht ganz so niedrig wie jetzt sein können ist auch klar und auch vertretbar. Muß man ja nicht gleich Hochzinspolitik haben, so daß Kreditzinsen so hoch sind, daß sich kaum jemand mehr eine Finnanzierung leisten kann. Normale Verhältnisse halt, mit der Sparer und Kreditnehmer leben können.
Das wäre schön, aber davon sin wir meilenweit entfernt und das wird auch nicht so schnell (wieder)kommen, denke ich.
ZitatOriginal geschrieben von jof
Korrekt. Genau so riskant wie Genussscheine bei Prokon.
Gruß Jörg
Eben nicht!
Sachwerte wie Immobilien oder auch Aktien (gestreut) lösen sich nicht einfach in Luft auf. Immaterielle Werte wie Forderungen (Anleihen, Genussscheine) sind schnell nur noch das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.
Das sollte sich jeder Anleger vor Augen halten, wenn er Anlagen mit dem Risiko eines Totalverlusts wählt.
Der Knüller sind noch Anlagen wie etwa Beiligungen an atypischen stillen Gesellschaften. Hier ist gelegentlich nicht nur das Geld einfach weg, sondern es droht noch eine sog. "Nachschusspflicht".
Wer sich net wirklich auskennt, ist doch verraten und verkauft, wenn er "beraten" wird. Letztlich sollte jeder auch mit Beratung nur die Anlageformen wählen, die er persönlich versteht/nachvollziehen kann.
Wer über seine persönlichen Kenntnisse hinaus "zockt", darf die Schuld für ein verlorenes Investment nicht ausschließlich beim Berater/Verkäufer sehen. Das ist aber der gegenwärtige Trend.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Berater/Verkäufer
tja ich denke vielen Verbrauchern wäre schon geholfen, wenn den Verkäufern verboten wird, sich "Berater" zu nennen. Würden Sie die tatsächliche Bezeichnung ihrer Tätigkeit verwenden, "Anlageverkäufer" statt "Anlageberater", dann würden wohl schon allein dadurch viele auf manche Sachen nicht reinfallen...
Bei dem Wort Berater denken doch viele, dass die nur das Beste für einen wollen. Bei einem ausgewiesenen Verkäufer ist man da schon vorsichtiger.
ZitatOriginal geschrieben von bernbayer
Ob man immer gut beraten ist, wenn man sich bei der Geldanlage auf die Ratschläge seines Bankberaters verläßt, da muß man zumindest ein großes Fragezeichen setzen. Viele Geldinstitute haben sich bei der Anlage-Beratung ihrer Kunden in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Und genau deshalb sollte der Anleger sich informieren und einarbeiten. Dass er das nicht macht, ist uns allen wohl klar. Deshalb, und zwar nur deshalb, können Läden wie Prokon existieren. Das hat nichts mit der EZB o.a. zu tun. Warum kauft denn keiner die 6.5% Griechenlandanleihe?
Zitat
Das ist zwar prinzipell richtig, aber das ganze muß halt in einem vernünftigen Verhältniss stehen. Dies ist zur Zeit nicht der Fall. Einlage-Zinsen müssen doch mindestens so hoch sein, daß zumindest die Inflations-Rate ausgeglichen wird und kein Vermögensverlust eintritt.
Das sagt wer? Wer sagt, dass die Zinsen die Inflation decken müssen? Hab ich da ein Gesetz übersehen? Du scheinst etwas in der Vergangenheit zu leben. Wer hat dir eigentlich versprochen, dass dein Guthaben auf ewig verzinst einen realen Gewinn abwerfen muss?
Die Frage hatte ich ja auch schon gestellt..:-) Ich weiß die Anwtort: Keiner. Aber bernbayer will einfach die gute, alte Zeit zurück.
kann ich aber verstehen...-)
Kann jeder und will jeder. Ist aber Realitätsverweigerung
ZitatOriginal geschrieben von stanglwirt
tja ich denke vielen Verbrauchern wäre schon geholfen, wenn den Verkäufern verboten wird, sich "Berater" zu nennen. Würden Sie die tatsächliche Bezeichnung ihrer Tätigkeit verwenden, "Anlageverkäufer" statt "Anlageberater", dann würden wohl schon allein dadurch viele auf manche Sachen nicht reinfallen...
ich denke eher die Schuld an einem Risikoinvestment dem "Berater" anzuhängen ist nur eine Ausrede weil man die eigene Blödheit nicht eingestehen will.
Jeder der genug Geld hat um es zu investieren weiß eigentlich was er tut, er hat ja dann zumindest so ein Wirtschaftsverständnis um genug Geld zu verdienen, also kann er sicher logisch denken dass so ein Investment zwar eine recht hohe Rendite abwirft aber auch ein gewisses Risiko bedeutet.
Dass Prokon ein hohes Risiko bedeutet müßte jeder der den Verkausprospekt in der Hand hat rauslesen...
Übrigens, ich lese gerade dass bei Prokon 1300 Arbeitsplätze gefährdet sind was mich ein wenig wundert. Angeblich sollen 500 in der Zentrale arbeiten. Was arbeiten die ganzen Leute ? Prokon hat 5 Windparks, also 1300 / 5 = 260MA/Windpark.
Und allein 500MA sollen in der Zentrale arbeiten, was machen die den ganzen Tag ? So einen aufgeblähten Verwaltungsapparat gönnt sich normalerweise niemand der Geld verdienen will, allein schon das ist merkwürdig. Geben wir mal den 500 Kaufleuten mal 45000/Jahr dann hätten wir allein 22.500.000€ Personalkosten im unproduktiven Bereich, dazu noch 800 Techniker und Außendienstverkäufer etc, evtl 50000€ im Jahr, ges also 40.000.000 also 62,5Mio allein für Gehälter ohne Nebenkosten bei einem Umsatz von 410Mio, das ist für so ein Unternehmen ohne Produktion etc zu viel...
Für was braucht man 1300 MA um 5 Windparks zu bauen ? Da kann doch mindestens 80-90% der Arbeit vergeben werden, klar, ein paar eigene Leute sollte man haben aber so viele ?
Nein, daß hat mit Realitätsverweigerung nichts zu tun,wenn man auf eine völlig verfehlte Niedrigzinspolitik der EZB hinweist und kritisiert. Das ganze ist schließlich nicht gottgegeben. Es ist nicht Aufgabe deutscher Sparer die hemmungslose Schuldenpolitik und Mißwirtschaft einiger EU-Länder mit ihren Vermögen zu bezahlen. Könnte man ja bei jeden Mißstand oder Problem sagen ist halt Realität und läßt sich nicht ändern.Es läßt sich schon ändern, es muß nur politisch gewollt sein.
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