Welche Aktien kauft Ihr im Moment?

  • Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    "Vorstände kaufen wieder eigene Aktien
    Löscher und Finanzvorstand Joe Kaeser deckten sich derweil am Montag mit Aktien des eigenen Unternehmens ein. Wie das Unternehmen am Nachmittag bekanntgab, kaufte Löscher ...


    Naja, vielleicht auch nur ein kleiner Beitrag zur Wiedergutmachung. :D
    Bei deren Gehältern kommts auf ne Millionen mehr oder weniger ja auch nicht an.

  • Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    Naja, vielleicht auch nur ein kleiner Beitrag zur Wiedergutmachung. :D
    Bei deren Gehältern kommts auf ne Millionen mehr oder weniger ja auch nicht an.



    Würde man an das Gute im Manager glauben, könnte man sagen ein Zeichen des guten Willens und das es wieder bergauf gehen wird. EINSTIEGSKURSE, hier und heute EINSTIEGSKURSE!


    Also ich könnte nicht mal so eben 3,3 Millionen Euro aus privaten Mitteln an der Frankfurter Börse platzieren. Vielleicht ist ja sein privates Depot Verrechnungskonto immer so gut gefüllt, dass er das Geld nicht anders als dort zinsmies liegen hat. Oder böse Zungen würden behaupten, das wurde schon vorm WE bereitglegt ;)


    Zumindest weiß man, was sie heute an einem ihrer Arbeitstage für eine Hauptaufgabe hatte. Geldtransfer organisieren und Aktien kaufen. Alles im Dienste des Unternehmens


  • Das war an autares gerichtet, dein Posting kam dazwischen ;). Und meine Anmerkung mit den 14 Mrd. war ja auch mit einem Smiley versehen.


    Zum Aktienkauf von Löscher & Co: Hier kann man einsteigen. Wenn man im Geld schwimmt erst recht. Andererseits bleibe ich bei meiner Behauptung - es wird weiter runter gehen. Die Stimmung als auch die US-Fundamentaldaten sprechen dafür. Daher gilt mein Rat an euch - abwarten. Ob ihr den befolgt ist euch überlassen :D. Autares kann da sicher auch 1-2 Worte/Empfehlungen finden.



    Au revoir...

    "A day without laughter is a day wasted." - Charlie Chaplin


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  • Weis garnicht warum den Aktien wie CEZ, Siemens, Agora so gefallen sind - die haben mit Banken und der Bankenkriese doch nichts zu tun

  • Siemens: Gewinnwarnung. Immer ein ganz übles Zeichen ;), v.a. wenn man vor kurzem (und hier ziehen sich parallelen zur Bankenkrise) was anderes verlautbart hat :D.


    Der Rest wird allgemeine Marktstimmung sein. Warum die Deutsche Börse 10% verliert kann mir auch niemand erzählen (und kommt mir nicht mit "aufgrund der Vorsicht der Anleger rechnet man mit geringeren zukünftigen Handelsvolumina").




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  • Bei Siemens gab es heute eine Gewinnwarnung...


    und ich gebe DJ Wisdom auch recht. Es ist noch zu früh um einzusteigen. Bei den Amis fehlt noch ein richtiger Sell-Off. Und dann sollten wir den Dax unter 6000, eher bei 5500 sehen.


    Es ist ja nur noch eine Frage welche Bank als nächstes Pleite geht. Bei der Citi sieht es ja auch nicht gut aus.


    Bis auf drei, vier Aktien wie K+S oder Salzgitter halte ich auch nur cash :)

  • Bei der Deutschen Börse sind wohl viele Hedge-Fonds investiert! Sieht man immer an der hohen Vola. Bei dem Einbruch im Januar stand ja die dt. Börse auch bei knapp 76E.

  • Du stimmst mit mir aber hoffentlich überein, dass zwischen einem "Eingreifen" und einer "Verstaatlichung" ein himmelweiter Unterschied liegt? Ackermann erwähnt nichts von einer Verstaatlichung. Gegen eine Intervention von Regierungsseite halte ich zwar ebenso wenig, da Politiker noch weniger Ahnung von Wirtschaft haben als ein Soziologiestudent, dennoch macht es einen großen Unterschied und bis zur Verstaatlichung gerade in den USA wird es imho nicht kommen.


    EDIT:
    Und zu dem psychologischen Effekt: Da verkennst du imho die amerikanische Kultur. Das mag für Europäer super klingen, Amerikaner sehen das völlig anders. Amerikaner vertrauen auf die Marktkräfte und würden es kaum zulassen, dass gerade eine Bank wieder in Staatshände fällt. Die Europäer rufen nur allzu gerne und allzu schnell nach dem Staat. Hierzu ein imho sehr passender Artikel:
    http://www.economist.com/world…ory.cfm?story_id=10766283


    Und zu den Quellen: Naja, ich könnte von dir jetzt auch eine Quelle verlangen, dass BS eben wirklich Pleite war. Dass der Kurs von JPM steigt zeigt doch nur, dass das Unternehmen noch einen Wert besitzt.


    Der Economist berichtet, dass BS am Freitag noch 3.5 Mrd $ wert war:
    http://www.economist.com/daily…y_id=10872696&top_story=1

  • Stimme ich dir zu. Nur ist es von "Eingreifen" bis zum verstaatlichen kein langer Schritt :). Und wenn unser aller Lieblings-CEO schon um staatliche Eingriffe bittet...


    Auch stimme ich dir bzgl. der amerikanischen Kultur zu. Nur erfordern drastische Umstände drastische Mittel - das werden evtl. auch die USA erkennen müssen. Wie gesagt - die Verstaatlichung einer US-Bank ist ein absolutes Horrorszenario, und sicher das letzte aller Mittel.


    Zu deinem 2.ten Economist Link - auch da wird nicht genau erläutert wo den der Wert von BS herkommt. Nicht das ich dem Economist hier nicht glauben würde, aber als Wissenschaftler möchte ich Fakten sehen.



    Zum heutigen Tagesgeschäft: Ich traue dem ganzen bei weitem nicht. 0,75 Basispunkte sind m. M. nach zu wenig. Und auch wenn die Zahlen von GS und Lehman solide waren, glaube ich das wir höchsten 1/3 der ganzen Geschichte hinter uns haben. Von Konsumerkrediten etc. abgesehen, den da blühen uns noch ganz andere Dimensionen.


    Momentan bin ich absoluter Pessimist, und das Jahr 2008 hat mir da bisher allen Grund für gegeben.



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