Thema Alkohol - Studenten - Feiern bist der Arzt kommt?

  • Moin moin,


    ich dachte ich poste das hier einfach mal. ehrlich gesagt, frage ich mich, ob es normal ist, wie manche Leute party machen.
    Ich möchte hier niemanden kristieren oder angreifen, sind ja alle alt genug um die das geht.
    In einem Teil meines Freundeskreises ist mir aufgefallen, dass der Alkoholkonsum doch teilweise sehr sehr groß ist. Bei einigen meiner Kumpel kommt es vor, dass die erst so richtig in Stimmung kommen, wenn da eine Flasche Wodka oder Bacardi getankt wurde. Das komische ist nur, dass es für die scheinbar vollkommen normal ist.
    Ich selber bin Student und bekomme auch mit, wie andere Studenten gerne mehrmals so richtig in der Woche party machen. Ich meine am we ist ja ok, aber soetwas ist ja mitlwerweile wohl eingerissen - oder irre ich mich da. Vielleicht können ja mal andere Studenten berichten wie das bei ihnen so aussieht.


    Von mir aus kann jeder so viel party machen wie er möchte, ich finde nur beobachtet zu haben, dass die Droge Alkohol immer mehr um sich greift.

    Dennis Thomsen

  • Ich denke das ist unabhängig davon ob es sich um Studenten handelt oder nicht.


    Ich kenne auch genug "Schichtis" die quasi täglich spritten.


    Studenten haben natürlich den Reiz, dass sie keine Anwesenheitsverpflichtungen bei den Vorlesungen haben und es so wesentlich einfacher fällt mal liegen zu bleiben.
    (Wobei die größten Partyhengste aus der Studentenzeit total bieder werden sobald sie dann im Job sind.)


    Ob heutzutage mehr getrunken wird als früher ist wohl sehr schlecht zu beurteilen, wenn ich mir so die Geschichten aus der Studentenzeit meines Vaters anhöre wage ich das zu bezweifeln.


    Was mir allerdings auffällt ist, das scheinbar immer früher damit begonnen wird auch in der Öffentlichkeit zu trinken.
    Als wir uns im zarten Alter von 14 nen Conti Bier organisiert hatten sind wir ganz klamm heimlich in den nächsten Wald um dort was zu trinken.


    Heutzutage torkeln einem die Minderjährigen volltrunkend aus der Disko entgegen...


    Gruß
    CH

  • Mit den Studenten hast Du natürlich recht. Konnte halt nur die als Referenz heranziehen.


    Es ist wirklich erstaunlich, wie jung noch manche sind, die mit dem Alkoholkonsum anfangen. Ich war damals schonmal froh, als ich mit 16 nen Bier mir organisiert hatte. Irgendwie dachte ich da damals auch noch gar nicht dran. Fing erst alles so mit 18 Jahren bei mir an.


    Was mich nur wundert ist, dass scheinbar egal um wen es geht, die Leute keine Angst um "Schäden" haben. Bekanntlicherweise ich der Alkohol ja weder für die Leber noch für den Kopp gut.
    Allerdings denke ich auch, dass ein paar "Abstürtze" wohl im Leben dazugehören.

    Dennis Thomsen

  • Tja, ich wohne in einem Studentenwohnheim. Letzten Donnerstag kamen mein Nachbar mit 10 sturzbetrunkenen Kollegen nach Hause (um 3 Uhr morgens) und feiert dann bis in die frühen Morgenstunden bei lauter Musik...Das kam jetzt schon öfters vor. Schön wenn man am nächsten Tag Vorlesungen hat :mad:


    Manchmal frage ich mich wirklich, wo die Studenten ihre Zeit für solche Orgien hernehmen. Einen über den Durst zu trinken kann ich mir bestenfalls an einem (!) Wochenendtag mal erlauben. Manchmal hat so eine neueingeführte Studiengebühr doch ihren Sinn. Bei uns in Münster haben Sie gleich 8000 (!) Studenten aussortiert. Von denen haben jetzt viele sehr viel Zeit zum Trinken :D


    Ich bin aber auch der Meinung, dass Alkohol mittlerweile viel zu günstig geworden ist. Wir haben hier schon einige Lokale, die ein großes Bier für Festpreis 1 € verkaufen. Aber dass Ganze natürlich nur in der Woche, so dass natürlich auch ein Anreiz geschaffen wird, diese Termine vermehrt wahrzunehmen.

  • Kosmos: Nicht schlecht, was bei Dir so im Studentenwohnheim abgeht. Darf ich fragen, was Du studierst.


    Ja mit der Studiengebühr, ist natürlich so eine Sache. Hat alles Vor- und Nachteil. Jedoch denke ich echt, dass manche Studenten Ihr Studium einfach zu locker sehen, oder den Ernst des Lebens noch nicht erkannt haben.


    Was ich auch erstaunlich finde ist, dass viele Studenten scheinbar öfters mal die Studienrichtung wechseln.

    Dennis Thomsen

  • Zitat

    Original geschrieben von Dennis Thomsen
    Allerdings denke ich auch, dass ein paar "Abstürtze" wohl im Leben dazugehören.


    Problematisch ist dabei allerdings das wohl immer vermehrt die Leute nicht aus diesen Abstürzen lernen.


    Ohne jetzt auf die "Früher war alles besser Schiene..." zu geraten:


    Ich finde es auffällig, das man früher zwar auch Grenzen getestet hat, aber spätestens nach dem 3 oder 4ten Totalabschuss auch wusste wie weit man gehen kann ohne das man sich übergeben muss o.ä.


    Heutzutage scheint dieses Maß immer mehr zu verschwimmen. Eine Vielzahl von Jugendlichen zelebrienen fast wöchentlich ihren Totalabsturz und wissen auch nach dem 12ten Mal immer noch nicht wann es reicht.


    Spätestes am nächsten Wochenende sind sie wieder "voll" dabei und irgendwann auch wieder auf dem Klo um der Putzfrau die Arbeit zu erleichtern


    CH


  • Dem kann ich nur zustimmen! :D
    Allerdings nur nach der Arbeit (1-2 Bier) und nicht auf der Arbeit. Einige Arbeitskollegen sind sich ihres Arbeitsplatzes doch sehr sicher. Wenn da Nachts mal was passiert und einer muss ins Krankenhaus...na dann prost Mahlzeit. :(


    mfg Axel

  • Zitat

    Original geschrieben von Kosmos
    Tja, ich wohne in einem Studentenwohnheim. Letzten Donnerstag kamen mein Nachbar mit 10 sturzbetrunkenen Kollegen nach Hause (um 3 Uhr morgens) und feiert dann bis in die frühen Morgenstunden bei lauter Musik...Das kam jetzt schon öfters vor. Schön wenn man am nächsten Tag Vorlesungen hat :mad:


    Manchmal frage ich mich wirklich, wo die Studenten ihre Zeit für solche Orgien hernehmen. Einen über den Durst zu trinken kann ich mir bestenfalls an einem (!) Wochenendtag mal erlauben. Manchmal hat so eine neueingeführte Studiengebühr doch ihren Sinn. Bei uns in Münster haben Sie gleich 8000 (!) Studenten aussortiert. Von denen haben jetzt viele sehr viel Zeit zum Trinken :D


    Ich bin aber auch der Meinung, dass Alkohol mittlerweile viel zu günstig geworden ist. Wir haben hier schon einige Lokale, die ein großes Bier für Festpreis 1 € verkaufen. Aber dass Ganze natürlich nur in der Woche, so dass natürlich auch ein Anreiz geschaffen wird, diese Termine vermehrt wahrzunehmen.


    Das mit den 8.000 stimmt, sind sogar 8.500. Netto sind es aber ein Rückgang von weniger als 5.000 Studenten (von knapp 42.000 auf 37.000). Es soll ja auch noch Leute geben, die ihren Abschluss machen und sich deshalb exmatrikulieren. ;)Für näheres guckst du hier!


    Ganz nebenbei: Du wohnst nicht zufällig im Wilhelmskamp, oder?


    Was das Feiern angeht halte ich gerade diese und nächste Woche, sprich Semesterbeginn, nicht für repräsentativ. Im Moment steigen ja täglich überall Parties. Was mich und meinen Freundeskreis angeht verläuft die Feierlaune meist eher zyklisch: Semesteranfang, im Frühsommer dann Grillen am Aasee oder bei Freunden und nach den letzten Klausuren am Ende des Semesters. Dazwischen passiert auch locker sechs, acht Wochen bis auf einen Kaffee nach der Mensa gar nichts.
    Und trinken ist das eine, sich in's Koma saufen was anderes. Das sind, meine ich, nur sehr wenige, die das häufiger machen, und die werden, zumindest längerfristig, auch sicher ein Problem haben/bekommen.


    Aber wo man ein großes (!) Bier in MS für einen Euro bekommt, musst du mir sagen. Ich kenne nur die Becks (0,3l) für 1 Euro-Aktion vom Gasolin und vom Klup. Und die Spelunke am Neutor het 'ne Weile mit 0,95 Euro für das Pils (allerdings auch 0,3l) geworben. Aber bevor ich mir da die Hucke vollsaufe, muss noch viel passieren. ;)

    Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
    Danach verzichtete er auf weitere Experimente.

    - Mark Twain -

  • Moment! Ich bin grade um 6 aufgestanden nachdem ich gestern bis zwei Uhr feiern war. Grund: Bier 50¢ :D
    Ich denke, dass Alkohol schon ein wichtiger Faktor und von Parties eigentlich nicht mehr wegzudenken ist. Garnicht auszudenken wie sich das auf die Weltbevölkerung (und deren Qualität! :D) ausgewirkt hätte wenn Alkohol nicht diese berauschende Wirkung hätte. ;)


    Ich finde aber nichts schlimmes dabei.
    Ich würde schon behaupten, dass ich jedes Wochenende Alkohol trinke (Bier, ausschließlich Bier). Vornehmlich der gesellschaftlichen Konstante und dem Stimmungshoch wegen.
    Ein Freund meiner Mutter bringt öfter den Spruch "Wer regelmäßig Alkohol konsumiert ist Alkoholiker" - Is doch Blödsinn.


    -SF³

  • Also, wie Jeeves schon schreib, muss man unterscheiden zwischen Komasaufen und "normal" trinken. Zu letzerem zähle ich so Sachen wie Cocktails oder trinken wegen des Geniessens.


    Wie manche vielleicht wissen, gehe ich noch zur Schule und sehe schon hier, wie sich manche Leute zusaufen. Das fängt bei den meisten freitags abends an und hört sonntags mittags irgendwann auf. Manche gehen auch unter der Woche weg, was man dann daran sieht, dass sie im Unterricht eigentlich nur körperlich anwesend sind!


    Gegen 1-2 Cocktails, die man zum Genuss trinkt habe ich nichts, aber gegen Saufen, was nur den Zweck hat sich zu besaufen, schon!


    PS: Ich bin auch kein Heiliger, falls das hier so rüberkam. ;)

    "Linienflüge sind was für Loser und Terroristen!"
    H.S.

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